Chronik | Burgenland
09.02.2017

Eigenes Haus angezündet und verbotene Waffen gesammelt

© Bild: POLIZEI NEUSIEDL AM SEE JULIA GEITER/Julia Geiter

Nach den Löscharbeiten fand die Polizei die verbotenen Waffen. Mann rief selbst den Notruf und ließ sich festnehmen.

Ein 41-jähriger Burgenländer hat am Mittwochabend im Bezirk Oberpullendorf sein eigenes Haus angezündet. Anschließend wählte der Mann den Notruf und sagte, dass er in einem Gasthaus auf die Polizei warte. Der 41-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach den Löscharbeiten fanden Beamte im Haus mehrere verbotene Waffen, berichtete die Landespolizeidirektion.

Kurz vor 19.00 Uhr meldete sich der Mann telefonisch bei der Polizeiinspektion Oberpullendorf und teilte mit, dass er soeben in seinem Haus Feuer gelegt habe und nun im Gasthaus warte. Während Beamte ihn festnahmen, löschte die Feuerwehr, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, den Brand. Beim Eintreffen schlugen den 33 Einsatzkräften aus Oberpullendorf und Neutal aus dem Wohn- und Schlafzimmer bereits die Flammen entgegen.

Nach den Löscharbeiten durchsuchten Polizisten das Gebäude. Sie stießen dabei unter anderem auf eine Pistole samt Magazin, eine Armbrust sowie eine Machete und mehrere Messer. Der psychisch kranke Mann hatte laut Landespolizeidirektion keine Berechtigung zum Besitz dieser Waffen. Sie wurden deshalb beschlagnahmt, ein Waffenverbot wurde ausgesprochen.