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Bildschirmfrei im Sommer? Burgenländer sind zurückhaltend

Eine Umfrage zeigt: Burgenländer sind beim Verzicht auf Bildschirmzeit im Urlaub zurückhaltender als der Österreichschnitt.
Eine Person mit langen Haaren hält ein Smartphone mit transparentem Case in der Hand.

Die Bereitschaft, im Urlaub weniger Zeit vor Bildschirmen zu verbringen, ist im Burgenland geringer ausgeprägt als im Österreichschnitt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 1.000 Befragten.

Demnach geben 53,8 Prozent der Burgenländer an, ihre Bildschirmzeit im Sommerurlaub reduzieren zu wollen. Österreichweit liegt dieser Wert bei 65,2 Prozent. Auch bei der Bereitschaft für einen komplett bildschirmfreien Tag zeigt sich ein Unterschied: Im Burgenland sind 69,2 Prozent dafür offen, während es österreichweit 77,7 Prozent sind.

Damit zählt das Burgenland gemeinsam mit Vorarlberg zu jenen Bundesländern mit der geringsten Zustimmung zur Reduktion von Bildschirmzeit. Zudem lehnen 15,4 Prozent der Burgenländer:innen einen bildschirmfreien Tag aktiv ab – der höchste Wert im Bundesländervergleich.

Im Vergleich dazu zeigen sich andere Regionen deutlich offener. Besonders hoch ist der Wunsch nach weniger Bildschirmzeit etwa in Salzburg, der Steiermark, Kärnten und Wien. Beim bildschirmfreien Tag liegen Tirol und die Steiermark an der Spitze.

Unterschiede gibt es auch zwischen den Altersgruppen. Vor allem jüngere Menschen zeigen eine höhere Bereitschaft, ihre Bildschirmzeit im Urlaub zu reduzieren. Mit zunehmendem Alter sinkt diese Bereitschaft, während die Offenheit für einen bildschirmfreien Tag bei älteren Befragten wieder steigt.

Die Ergebnisse der Umfrage deuten darauf hin, dass viele Menschen grundsätzlich offen für bewussteren Umgang mit digitalen Geräten sind – im Burgenland jedoch etwas zurückhaltender als im restlichen Österreich.

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