Burgenland schüttet Millionen aus: Das ist der Plan
Burgenland Gemeinden: 32,2 Millionen Euro Bedarfszuweisungen beschlossen.
Die burgenländischen Gemeinden erhalten in den kommenden Tagen die erste Tranche der Bedarfszuweisungen für das Jahr 2026. Insgesamt werden rund 32,2 Millionen Euro ausgeschüttet, davon entfallen rund 5,8 Millionen Euro auf zusätzliche Landesmittel.
Die Mittel wurden von der Landesregierung in ihrer Sitzung vom 14. Juli beschlossen. Eine zweite Auszahlung ist für das Jahresende vorgesehen und soll ebenfalls zusätzliche Landesmittel umfassen.
Laut Landeshauptmann und Finanzreferent Hans Peter Doskozil schaffen stabile Landesfinanzen den Spielraum, die Kommunen über das reguläre Maß hinaus zu unterstützen. „Stabile Landesfinanzen sind kein Selbstzweck. Sie schaffen den Spielraum, unsere Gemeinden auch heuer überdurchschnittlich zu unterstützen und wichtige Investitionen vor Ort zu ermöglichen“, so Doskozil.
So wird das Geld vergeben
Die Bedarfszuweisungen des Bundes werden nach festgelegten Kriterien vergeben und durch Landesmittel ergänzt. Je nach Projekt können zusätzlich Sonderförderungen hinzukommen. Ohne diese Unterstützung wäre die Umsetzung vieler kommunaler Vorhaben laut Land nicht möglich.
Die Gelder fließen vor allem in Bildung, Kinderbetreuung, Feuerwehrwesen und kommunale Infrastruktur. Im Bildungsbereich werden unter anderem der Bildungscampus Oberwart, der Bildungscampus Güssing, der Bildungscampus Eisenstadt sowie der Schulcampus Lackenbach unterstützt.
Auch im Feuerwehrbereich werden Mittel bereitgestellt, etwa für Projekte in Neuhaus am Klausenbach und Hornstein.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Gemeinden im Burgenland im Bundesländervergleich umfassend unterstützt. 2024 lag das Gesamtvolumen bei mehr als 82 Millionen Euro, 2025 bei rund 89 Millionen Euro.
Mit den aktuellen Zuweisungen sollen erneut Investitionen vor Ort ermöglicht und die kommunale Handlungsfähigkeit gesichert werden.
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