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Chronik Burgenland
03/01/2020

Bürozentrum für Diözese am Eisenstädter Domplatz

„Wagnerhaus“ wird bis 2021 generalsaniert. Geschäftsflächen im Erdgeschoss.

von Stefan Jedlicka

Das „Wagnerhaus“ am Eisenstädter Domplatz, in dem bis 2016 eine Bäckerei untergebracht war, soll künftig einen Großteil der Dienststellen der Diözese Eisenstadt beherbergen. Die Generalsanierung des Gebäudes aus den 1970er Jahren hat begonnen.

Bis März 2021 soll „ein zeitgemäßes Bürogebäude entstehen, das modernen betrieblichen Anforderungen ebenso entspricht wie den Interessen der Stadt Eisenstadt“, betont man. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Generalsanierung seien desolate Verhältnisse in den beiden bisherigen Bürogebäuden der Diözese in der St. Rochus-Straße zu beiden Seiten des Bischofshofs gewesen. Um „unverhältnismäßig hohe Renovierungskosten“ zu vermeiden, werden diese vorläufig stillgelegt. Die neue Zentralstelle in dem im Eigentum der Kirche stehenden „Diözesanhaus Neu“ am Domplatz soll künftig den Großteil der Abteilungen diözesaner Verwaltung unter einem Dach vereinen.

„Belebung der Altstadt“

Ein „modernes Büroraumkonzept mit arbeitsmedizinisch aktuellen Standards“ beinhalte auch entsprechende Belichtung und Belüftung, Barrierefreiheit, einen neuen Personenlift sowie Sozial- und Meetingräume. Für Energieeffizienz sorge ein Anschluss an die Fernwärme Burgenland. Markus Zechner, Leiter des Bauamts und Chefkonservator der Diözese Eisenstadt, spricht von einer „seltenen Kombination betrieblicher Synergien mit einer nötigen Belebung der Altstadt“. Die Neugestaltung bedeute eine „erhebliche, ästhetische Aufwertung öffentlichen Raumes“, so Zechner.

Platz für Geschäfte

Der Entwurf von Architekt Michael Eckel behält das bestehende Gebäude in seiner äußeren Form grundsätzlich bei und ergänzt es um eine Hauptfassade mit Fenstern Richtung Dom. „Durch die leichte Drehung des Daches schaffen wir eine Weiterung des Straßenraums in der Pfarrgasse und eine optische Überleitung in den Domplatz“, so Eckel.

Das Erdgeschoss des neuen Hauses werde für Geschäftsflächen, für öffentlich zugängliche Einrichtungen der Kirche sowie als Empfang und Zugang zu den Dienststellen genutzt, kündigt die Diözese an. Das Foyer soll gleichzeitig als Verkaufsbereich für den hauseigenen Martinsverlag fungieren. Gemeinsam mit dem seelsorgerischen Beratungsdienst „Dominsel“ sowie mit einer allgemeinen diözesanen Informationsstelle mit Seminar- und Lesebereich.

Der Haupteingang ist zum Domplatz hin orientiert, weitere Eingänge für die Büros befinden sich in der Pfarrgasse und im Zugangsbereich zur Dompfarre. Die Auslagen werden auf den Domplatz und die Pfarrgasse ausgerichtet sein. Der unmittelbar angrenzende Gehsteig im Bereich des Domplatzes wird neu gestaltet und abgesenkt, um den Zugang zu den Geschäften barrierefrei zu ermöglichen.

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