Wie das Burgenland aktuell den Borkenkäfer bekämpft

Borkenkäfer-Monitoring im Burgenland: Acht Fallen sollen durch Früherkennung Wälder schützen und Schäden eindämmen.
Ein kleiner brauner Käfer mit behaartem Körper krabbelt auf einer rauen Holzoberfläche.

Zusammenfassung

  • Borkenkäfermonitoring im Burgenland mit acht Fallen gestartet.
  • Ziel: Früherkennung soll Massenvermehrung eindämmen.
  • Klimawandel schwächt Wälder und erhöht Befallrisiko.

Im Burgenland setzt die Landesforstinspektion auf ein Borkenkäfermonitoring, um die Wälder besser zu schützen. Im Rahmen eines österreichweiten Systems werden Daten über den Flug der Schädlinge erhoben. Ziel ist es, eine mögliche Massenvermehrung frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.

An insgesamt acht Standorten wurden dafür Borkenkäferfallen mit Lockstoffen installiert. Die gewonnenen Daten sollen helfen, Entwicklungen rasch zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen.

„Das Monitoring dient dem nachhaltigen Schutz und der Sicherung der Wälder im Burgenland und wird angesichts starker klimatischer Veränderungen immer wichtiger“, erklärte Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ).

Rund ein Drittel der Fläche im Burgenland ist bewaldet, etwa ebenso hoch ist der Anteil an Nadelholz. Gerade diese Bestände geraten durch die fortschreitende Klimaerwärmung zunehmend unter Druck. Geschwächte Fichtenbestände sind anfälliger für Schädlinge wie den Borkenkäfer, was zu erhöhtem Schadholzanfall führt.

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