In St. Andrä wurde eine Batterie für Sprengstoff gehalten und Entminungsdienst verständigt

© Polizei

Fehlalarm
06/14/2013

„Bombenfund “ entpuppte sich als Modellbau-Müll

Der vermeintliche Sprengsatz war in Wahrheit ein ausrangierter Turbo für Modellschiffe.

St. Andrä. Der Fund eines verdächtigen Gegenstandes hat am Donnerstag in St. Andrä am Zicksee im Bezirk Neusiedl am See kurzfristig für Aufregung gesorgt. Ein Gemeindemitarbeiter war nämlich auf dem Gelände des Zicksees auf ein gefährlich anmutendes, bombenähnliches Gebilde gestoßen.

Es bestand aus mehreren Batterien, die mit Drähten und einer Kupferplatte verbunden waren, obenauf befand sich noch eine Digitalanzeige. Der Gemeindearbeiter verständigte die Polizei, daraufhin wurde der Entschärfungsdienst des Innenministeriums angefordert. Die Experten für Bombenentschärfung konnten allerdings rasch Entwarnung geben. Denn bei dem Fund mit 16 Akkus und einer Kupferplatte handelte es sich offensichtlich um eine Energiequelle für Modellschiffe – dass solche auf dem Zicksee zu Wasser gelassen werden, ist der Polizei nicht bekannt.

Wer den offenbar ausrangierten Antrieb illegal in freier Natur entsorgt hat, ist jetzt Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Sollte der Umweltsünder ausgeforscht werden, droht ihm jedenfalls eine Verwaltungsstrafe. Die Batterien wurden der Gemeinde Sankt Andrä zur fachgerechten Entsorgung übergeben.

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