Beschuldigte Pädagogin nicht mehr im Kindergarten

Der Kindergärtnerin in Jennersdorf wurde vorgeworfen, ein Kind geschlagen zu haben.

Gutachten - Jene Kindergärtnerin in Jennersdorf, der vorgeworfen wurde, angeblich ein Kind geschlagen zu haben, ist ab sofort in einen längeren Krankenstand versetzt worden. Basis dafür ist ein Gutachten der zuständigen Abteilung des Landes, wie Bürgermeister Wilhelm Thomas bestätigt. "Die Frau stand wochen- und monatelang unter großem Druck. Jetzt ist sie im Krankenstand", so Thomas. Bis auf Weiteres wird sie auch nicht mehr als Kindergärtnerin in Jennersdorf tätig sein.

Untersuchung

Wie im KURIER berichtet, war der Frau vorgeworfen worden, ihr wäre im Kindergarten die Hand ausgerutscht. Objektiv konnte dieser Vorwurf bis heute nicht erhärtet werden. Nach Bekanntwerden schaltete sich sofort die zuständige Abteilung des Landes ein. Zahlreiche Gespräche wurden geführt und auch ein Gutachten erstellt. Zum Inhalt desselben wollte man seitens des Landes keine Stellung nehmen, es führte allerdings zur sofortigen Versetzung der Kindergärtnerin - die seit 25 Jahren im Dienst ist - in den Krankenstand. Ob die Sache damit ausgestanden ist, scheint fraglich. Die Grünen haben jedenfalls vor Kurzem wegen der Vorgänge im Kindergarten in Jennersdorf eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft geschickt.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011