Bergung von E-Autos ist für Feuerwehr nicht immer einfach

Bergung von E-Autos ist für Feuerwehr nicht immer einfach
Am Dienstagvormittag kollidierten auf der B63 Höhe Kreuzung Hochart zwei Pkw.

Fahrzeugunfälle mit E-Autos sind für die heimischen Feuerwehren mittlerweile keine Seltenheit mehr – und ohne die richtige Vorbereitung sind die Einsätze oft auch riskant.

Dienstagvormittag wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld zu einem Verkehrsunfall an der B63 gerufen. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten zwei Pkw miteinander. Einer der beiden Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt. Bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes wurde dieser von den Sanitätern der Stadtfeuerwehr versorgt.

Bei der anschließenden Erkundung der Unfalllage stellte sich heraus, dass eines der beiden Unfallfahrzeuge ein Elektroauto ist.  Eine klassische Bergung war deshalb nicht möglich.

Keine Bergung ohne Rettungskarte

Im mitgebrachten Einsatzleitfahrzeug wurde die Fahrzeugtype herausgesucht und anschließend die dazu passende Rettungskarte ausgedruckt.

Auf dieser ist mit Bildern beschrieben, wie Einsatzorganisationen bei der Bergung des Fahrzeugs vorzugehen haben und wo sich die heiklen Teile wie Batterie oder Hochvoltsystem befinden.

Anhand dieser Karte konnte die Feuerwehr dann die Stromversorgung des Fahrzeuges trennen und die Gefahr für einen Stromschlag weitgehend ausschalten. Die weitere Bergung und Sicherstellung des Fahrzeuges, war dann nur mehr Formsache.

Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Während der  Rettungsarbeiten war die B63 für den Verkehr nur erschwert passierbar.

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