Chronik | Burgenland
28.11.2018

Bedarf steigt: Zusätzlich acht Sanitäter und vier Autos im Einsatz

Im Burgenland ist aufgrund des zunehmenden Bedarfs die Zahl der Einsatzteams der Rettungsorganisationen aufgestockt worden.

Bereits seit Oktober sind vier zusätzliche Teams, bestehend aus jeweils zwei Sanitätern mit einem Einsatzfahrzeug, unterwegs. Das teilten Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) und Landesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Dienstag mit.

Die jährlichen Kosten, die sich pro Team auf rund 80.000 Euro belaufen, werden vom Land Burgenland und den Gemeinden gemeinsam getragen. Drei Teams werden unter der Woche beim Roten Kreuz in den Bezirken Eisenstadt, Oberpullendorf und Güssing eingesetzt, ein Team versieht beim Arbeitersamariterbund im Bezirk Neusiedl am See seinen Dienst.

An Grenzen angelangt

„Die burgenländischen Rettungsdienste leisten hervorragende Arbeit, stoßen aber aufgrund der hohen Auslastung an ihre Grenzen“, begründet Tschürtz die Ausweitung. Der freiheitliche Politiker ist in der Landesregierung für die Landessicherheitszentrale zuständig, in der auch die Rettungseinsätze disponiert werden. Es sei deshalb selbstverständlich, Lösungen anzubieten, damit die burgenländische Bevölkerung weiterhin qualitativ hochwertig versorgt werde, so Tschürtz.

Ins gleiche Horn stößt auch sein roter Regierungskollege. „Mit den zusätzlichen Teams können wir die Rettungsorganisationen etwas entlasten“, erläutert der unter anderem für Finanzen und Krankenanstalten zuständige Landesrat Doskozil. Eine flächendeckende gesundheitliche Versorgung der Burgenländer sei ihm sehr wichtig. „Wir möchten auch in Zukunft diesen Weg gehen und werden hier weiter investieren“, versicherte der SPÖ-Landesrat.