Bauernbund-Kandidaten bringen sich fürs Präsidentenamt in Position

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Hochspannungsmast, Grün, Son…
Foto: /deepblue4you/IStockphoto.com Die Landwirte werden nächstes Jahr im März zu den Wahlurnen gehen. Demnächst sollen die Spitzenkandidaten des Bauernbundes präsentiert werden

Im März 2018 finden Kammerwahlen statt. Der Bauernbund sucht noch seine Spitzenkandidaten.

Die Landwirtschaftskammer wählt einen neuen Präsidenten. Wie der amtierende Franz Stefan Hautzinger im KURIER bekannt gab, wird er nach 25 Jahren nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehen, ebenso wie sein Vize Adalbert Resetar.

Derzeit bringen sich die Nachfolger in Position. Heute, Freitag, ist eine Sitzung des Bauernbundpräsidiums einberufen. Eine fixe Entscheidung, wer im März 2018, gewählt wird, ist keine zu erwarten. Doch es scheint auf ein Rennen zwischen den Bezirken Oberwart und Neusiedl am See hinauszulaufen.

Süden oder Norden

Hans Peter Werderitsch, Obmann des Maschinenring Burgenland und Präsident des Europäischen Maschinenrings, bringt sich für den Bezirk Oberwart in Position. "Ich bin im Bezirk als Spitzenkandidat gewählt worden", erklärt der Landwirt aus Welgersdorf. 25 Jahre kam der Vizepräsident aus dem Süden, jetzt wolle man den Vize in den Norden verlagern und einen Präsidenten aus dem Bezirk Oberwart.

Im Nordburgenland hat Ex-Agrarlandesrat Werner Falb-Meixner Ambitionen, das höchste Amt der Landwirtschaftskammer Burgenland zu bekleiden. "Der Bezirk steht hinter mir und wir stellen natürlich den Anspruch auf den Präsidenten", sagt Falb-Meixner. Der ehemalige Landesrat musste zuletzt in seiner Heimatgemeinde Zurndorf eine Niederlage bei der Bürgermeisterwahl eingestehen. Die Spitzenkandidaten aus den anderen Bezirken sind zum Teil noch nicht gewählt. "Die Chancen für einen Präsidenten aus dem Bezirk Güssing schätze ich als gering ein", sagt etwa Johann Weber, Bauernbund Bezirksobmann von Güssing. Auch die anderen Sprengel dürften schlechte Karten haben, wie mehrere Funktionäre bestätigen.

Ehemaliger Minister

Ob Ex-Agrarminister und Bauernbund-Landesobmann Niki Berlakovich nach dem Einzug in den Nationalrat noch mit dem Amt liebäugelt, lässt er offen: "Ich will in den Medien als Landesobmann nicht über Personalentscheidungen debattieren". Es würden rechtzeitig die Spitzenkandidaten bekannt gegeben. Bei der vergangenen Wahl 2013 holte der Bauernbund rund 73 Prozent der Stimmen und stellte Präsident und Vize.

(kurier) Erstellt am
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