Kolibakterien: Badeteich St. Margarethen gesperrt
In dem Badeteich wurde Kolibakterien festgestellt (Symbolbild)
Der Badeteich in St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ist mit Kolibakterien (Escherichia coli oder kurz E. coli) verunreinigt und daher für Badegäste gesperrt. Das teilte das Landesmedienservice Burgenland am Mittwochnachmittag mit. Fälle von Erkrankten sind dem Land nicht bekannt, man habe aufgrund einer verunreinigten Wasserprobe gehandelt, hieß es zur APA. Das Badeverbot entsprechend dem Bäderhygienegesetz tritt am Donnerstag in Kraft.
Die Badewasserqualität wird regelmäßig durch die Biologische Station Illmitz überprüft. Der Grenzwert für Escherichia coli liegt bei 500 koloniebildenden Einheiten pro 100 Milliliter Wasser (kurz KBE/100 ml). Für den Badeteich St. Margarethen sei dieser Wert bei einer Messung am Dienstag mit 816 KBE/100 ml an einer Stelle und 1.733 KBE/100 ml an einem weiteren Messpunkt „klar überschritten“ worden. Ursache für die erhöhte Bakterienbelastung könnten menschliche oder tierische Fäkalien - etwa von Wasservögeln - sein.
Badeverbot erst nach Einhaltung des Grenzwerts
Da es beim Badeteich St. Margarethen keine Möglichkeit einer Aufbereitung des Wassers bzw. eines Wasseraustausches gibt, sei nun seitens der Gemeinde die Quelle der Verunreinigung zu ermitteln und wenn möglich zu beseitigen. Das Badeverbot könne erst aufgehoben werden, wenn der Grenzwert nicht mehr überschritten wird.
Die durchschnittliche Lebensdauer von E.-coli-Bakterien betrage drei Wochen. Bestimmte Stämme können bei Tieren und Menschen Erkrankungen wie bakterielle Harnwegsinfektionen, Bauchfellentzündungen, Gallenblasenentzündungen oder Magen-Darm-Entzündungen verursachen.
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