Besser Planschen ab Sommer: 1,5 Millionen für Freizeitzentrum
Aqua-Qua in Großpetersdorf wird für 1,47 Mio. Euro saniert. Erste Bauphase läuft, Wiedereröffnung Ende Juni geplant.
Von Vanessa Halla
Das Aqua-Qua in Großpetersdorf wird umfassend erneuert. Gemeinde und Land investieren rund 1,47 Millionen Euro und machen die Freizeitanlage fit für die Zukunft. Die erste Bauphase ist in vollem Gange, die Wiedereröffnung für Ende Juni geplant.
Seit seiner Errichtung im Jahr 1967 ist das Freibad ein zentraler Treffpunkt für Familien, Kinder und Sportbegeisterte aus der Region. Viele Generationen haben hier schwimmen gelernt oder ihre Sommer verbracht. Die letzte große Sanierung liegt bereits mehr als drei Jahrzehnte zurück: 1991 wurde die Anlage zuletzt umfassend erneuert. Seither sind viele technische Einrichtungen in die Jahre gekommen, die Instandhaltungskosten dadurch deutlich gestiegen. Eine Geschichte, wie sie die meisten Freibäder schreiben.
„Wir standen vor einer Grundsatzentscheidung: weiterhin laufend reparieren oder gezielt sanieren. Wir haben uns für Zweiteres und damit für eine nachhaltige Lösung entschieden“, bringt es Bürgermeister Harald Kahr auf den Punkt. Ziel ist es, das Bad sowohl technisch zu modernisieren, als auch den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Energieeffizienz und Barrierefreiheit zu entsprechen. Bereits 2025 wurden Vorarbeiten durchgeführt, wie Dichtheitsprüfungen, technische Analysen und die Auswertung der Besucherstatistiken. „Gut 50 Prozent kommen aus der Region und Ungarn“, weiß Kahr. Auf dieser Basis entwickelte ein Fachbüro einen Sanierungsplan in fünf Stufen.
Was ist ab Juni/Juli neu
Die erste Phase umfasst etwa die Erneuerung der Beckenfolie im Sport- und Erlebnisbereich sowie die Modernisierung sichtbarer Bauteile. Auch die Wassertechnik wird verbessert: Neue Umwälzpumpen und optimierte Rohrsysteme sorgen künftig für eine effizientere Zirkulation. Der erste Bauteil kostet 440.000 Euro. „Unser Bauhof macht einen Großteil der Arbeiten selbst. Wenn alles nach Plan läuft, sperren wir Ende Juni wieder auf. Im schlechtesten Fall eröffnen wir Mitte Juli“ sagt Kahr.
Finanzielle Unterstützung kommt vom Land, das eine Million Euro zur Verfügung stellt. Die Förderung über mehrere Jahre deckt zwei Drittel der Investition.
In den kommenden Jahren sind weitere Maßnahmen geplant, etwa ein Wasserspielgarten für Kinder, die Erneuerung der Filteranlagen und eine energieeffiziente Beckenheizung. Damit soll das Freibad langfristig als moderner und attraktiver Treffpunkt erhalten bleiben.
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