Chronik | Burgenland
09.12.2011

Alkolenker krachten in Autos und Hauswände

Drei alkoholisierte Autolenker bauen im Burgenland drei Unfälle mit zwei Verletzten und beträchtlichem Sachschaden.

Alkolenker haben im Burgenland am Mittwoch und Donnerstag drei Verkehrsunfälle verursacht und enormen Sachschaden angerichtet. Zwei Personen – ein Lenker und ein Beifahrer – wurden verletzt. Zunächst überschlug sich ein 40-jähriger Ungar im Bezirk Neusiedl am See mit seinem Wagen. In der Nacht krachte ein 20-jähriger Lehrling in Neusiedl gegen eine Hausmauer. Wenige Stunden später stieß ein 18-Jähriger in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ebenfalls mit seinem Pkw gegen ein Haus.

Der 40-jährige Ungar fuhr am Mittwoch gegen 16.30 Uhr von St. Andrä in Richtung Wallern. Dabei kam er mit seinem Auto rechts von der Fahrbahn ab und rutschte über die Böschung. Der Wagen überschlug sich, der 58-jährige Beifahrer des Ungarn wurde dabei verletzt. Er wurde mit der Rettung in die Unfallambulanz Frauenkirchen gebracht. Ein Alko-Test ergab, dass der Lenker zu tief ins Glas geschaut hatte.

Fahrerflucht

Ein 20-jähriger Mechanikerlehrling verlor in der Nacht auf gestern, Donnerstag, gegen 3.30 Uhr in Neusiedl am See die Kontrolle über sein Auto. Der Pkw kam ins Schleudern, stieß gegen eine Hausmauer, beschädigte drei geparkte Autos und touchierte noch eine Werbetafel und drei Leitpflöcke. Der 20-Jährige flüchtete zu Fuß vom Unfallort und wurde zwei Stunden später von der Polizei in der Nähe aufgegriffen. Auch er hatte, wie sich herausstellte, zu viel Alkohol im Blut.

Um 5.20 Uhr musste schließlich in Mörbisch die Feuerwehr wegen eines Alkolenkers ausrücken: Ein 18-Jähriger war von Rust kommend bei der Mörbischer Ortseinfahrt verunglückt. Der Wagen beschädigte drei Straßenlaternen, einen Baum und die Anzeigetafel einer Tankstelle, bevor er in etwa zwei Metern Höhe gegen eine Hauswand krachte. Ein Notarztwagen brachte den verletzten Lenker ins Krankenhaus Eisenstadt. Vom BMW des jungen Lenkers blieb bloß ein Trümmerhaufen übrig.