Chronik | Burgenland
11.04.2018

Alarmfahndung nach vermeintlichen Bankräubern

© Bild: APA/BARBARA GINDL

In Deutsch Schützen wurden zwei Männer mit Sturmhauben in einem Auto vor einer Bank gesehen, sie ergriffen die Flucht.

Mittwochvormittag parkte ein Auto mit zwei Insassen im Hinterhof der Raiffeisen Filiale in Deutsch Schützen, Bezirk Oberwart. Zwei Mitarbeiterinnen hatten  beobachtet, wie sich die beiden Männer schwarze Sturmhauben aufsetzten.  "Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Hermann Krutzler war ebenfalls in der Bank,  er wollte die Insassen zur Rede stellen. Da flüchteten die beiden in ihrem roten Auto, mit angeblich ukrainischen Kennzeichen", wie Bürgermeister Franz Wachter im KURIER-Gespräch erklärt. 

Auch die Polizei bestätigt den Vorfall. "Es dürfte sich um Vorbereitungshandlungen für einen Überfall gehandelt haben", erklärt eine Polizeisprecherin.  Masken und Handschuhe hätten die mutmaßlichen Räuber bereits getragen. Die Polizei löste sofort eine Alarmfahndung nach den mutmaßlichen Räuberduo aus. Die Mitarbeiterinnen und der Altbürgermeister wurden am Vormittag noch zu dem Vorfall befragt. Trotz einer großräumigen Fahndung mit zahlreichen Einsatzkräften, fehlt am Nachmittag jede Spur von den beiden Verdächtigen.

Parndorf

Erst vor Kurzem kam es   in Parndorf zu einem ähnlichen Fall, ein 29-jähriger Passant verhinderte dort  einen geplanten Raubüberfall. Zwei Slowaken  hatten ihre Gesichter mit einer Kapuze, Sonnenbrille und einem Schal verdeckt. Der 29-Jährige hat sofort an einen Überfall gedacht und die beiden Männer zunächst beobachtet. „Das Verhalten war einfach auffällig. Also habe ich die Polizei angerufen und gesagt, dass da wahrscheinlich ein Überfall geplant ist.“   Die Intention war richtig. Als die Beamten die beiden Verdächtigen durchsuchten, fanden sie in ihrem Rucksack eine Softgun. Sie zeigten sich geständig, einen Raubüberfall geplant zu haben. Das Duo wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht