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Chronik Burgenland
04/01/2021

„80 Prozent der Kunden kaufen E-Bikes“

In den burgenländischen Radgeschäften herrscht vor Ostern Hochbetrieb: viele Zweiräder ausverkauft, E-Bikes am Vormarsch

von Roland Pittner

In den burgenländischen Radgeschäften herrscht Hochbetrieb. Die Kunden wollen vor der Osterruhe noch schnell ein Fahrrad kaufen oder bestellen, denn längst sind nicht mehr alle Modelle auf Lager.

Vor Ostern laufe das Geschäft immer gut, aber heuer sei durch die Corona-Pandemie ein Ausnahmejahr, wie Thomas Guger, Geschäftsführer des Radhaus in Oberwart erklärt. Die Leute haben Zeit und Radfahren sei noch erlaubt, deshalb boomt das Geschäft mit den Zweirädern. „Da die Leute kaum auf Urlaub fahren können, haben sie in ein neues Fahrrad investiert. Gut 80 Prozent der Kunden kaufen E-Bikes“, sagt Guger.

Boom

Der Trend habe sich schon in den vergangenen Jahren abgezeichnet und ist ungebrochen. „Die Leute haben gemerkt, dass E-Bike fahren nicht wie Moped fahren ist, man kann sich auch mit einem E-Bike auspowern und hat eine noch größere Reichweite“, sagt Guger. Sogar bei Kinderfahrrädern setzt man auf den zusätzlichen Elektromotor. „Damit die Kleinen auch bei einer längeren Radtour mithalten können“, meint Guger.

Viele Radgeschäfte haben nur mehr wenig Lagerware. „Es können oft Räder von den Firmen nicht ausgeliefert werden, weil noch Griffe oder einzelne Komponenten fehlen und durch die Corona Pandemie nicht lieferbar sind“, weiß der Unternehmer aus Oberwart. Derzeit mache er bei den Produzenten bereits Vorbestellungen für das Jahr 2022. „Die Hersteller haben die Produktionszahlen bereits erhöht“, erklärt Guger. Er glaubt, dass der Trend auch in den nächsten Jahren anhalten wird. „Die Leute sind jetzt erst so richtig auf den Geschmack gekommen“, meint Guger.

Auch das Land hat mit einer E-Bike-Förderung den Kauf der Elektrofahrräder unterstützt, bis zu 150 Euro wurden beim Kauf in einem burgenländischen Radgeschäft gefördert. „Mehr als 400 Anträge wurden eingereicht und 60.000 Euro als Zuschuss ausbezahlt“, heißt es aus dem Büro des zuständigen Landesrats Heinrich Dorner, SPÖ. Ob es die Aktion weiterhin geben wird, steht noch nicht fest.

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