© Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf/Andi Bruckner

Jubiläum
02/09/2020

400 Jahre heilendes Wasser in Bad Tatzmannsdorf

Regionalmarketingverein will 2020 mehr Nächtigungen

von Roland Pittner

„Das Modell Bad Tatzmannsdorf hat vor 400 Jahren funktioniert und funktioniert heute noch besser“, sagt Tourismusdirektor Dietmar Lindau. 1620 wurde der Sauerbrunnen „Herrenhauß zu Jormarsdorff am Tag Jacobi (25. Juli)“ eingeweiht. Die Festpredigt wurde ein Jahr später in der „Regensburger Chronik“ gedruckt – sie gilt als Geburtsurkunde von Bad Tatzmannsdorf. Der Kurort im Südburgenland ist seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Tourismusgemeinden des Landes. Dem Wasser und Moor wird seit Jahrhunderten heilende Wirkung attestiert.

Gemeinsam mit dem Verein Regionalmarketing, der alle Leitbetriebe des Kurorts, sowie Touristiker und private Zimmervermieter umfasst, wird an einer Steigerung der Nächtigungen gearbeitet. 2019 gab es nämlich ein Minus bei den Nächtigungszahlen. „Wir haben viele Baustellen gehabt, jetzt ist alles fertig und wir wollen von den 501.000 Nächtigungen 2019 auf 520.000 bis 525.000 Übernachtungen 2020 kommen“, erklärt Lindau.

Schwerpunkte

Die Ausrichtung des Kurorts mit dem Werbespruch „slow down and relax“ wird auch weiterhin bleiben. Zusätzlich soll die Natur verstärkt beworben werden. „Wir sind ja mit einer wunderbaren Landschaft gesegnet. Auch die Wirkung der Natur mit unserem Heilwasser und Heilmoor wollen wir noch mehr in den Vordergrund stellen“, erklärt der Tourismusdirektor.

Kultur

Auch die Zusammenarbeit mit Stadtschlaining soll heuer noch vertieft werden. Durch den Umbau der Burg Schlaining werden einige Veranstaltungen des Klangfrühlings in Bad Tatzmannsdorf stattfinden. „Hier wollen wir auch in Zukunft mehr kooperieren, auch im Hinblick auf die Landesausstellung 100 Jahre Burgenland, die 2021 in der Burg stattfindet“, sagt Lindau.

Gemeinsam mit dem Burgenland Tourismus startet man eine Werbekampagne in Deutschland, um mehr Gäste aus dem Norden für einen Urlaub im Südburgenland zu begeistern. Denn derzeit würden 94 Prozent der Touristen in Bad Tatzmannsdorf aus dem Inland kommen. Im deutschen Markt sehen die Touristiker Chancen für Wachstum.

Und zum Jubiläum „400 Jahre Heilquelle“ wird es einige Veranstaltungen geben. „Wir wollen etwa 400 Bäume pflanzen, um die Nachhaltigkeit zu unterstreichen“, sagt Lindau. Einige Feierlichkeiten sind für den Juli geplant.

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