35 geschützte Vögel im Tiefkühlschrank gehortet

Jäger
Foto: dpa-Zentralbild/Patrick Pleul Zwei Jäger sollen geschützte Greifvögel gewildert haben<span>. </span>

Hausdurchsuchung bei zwei Jägern.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ermittelt derzeit gegen zwei Jäger, die geschützte Greifvögel gewildert haben sollen. Die beiden Verdächtigen aus dem Bezirk Oberpullendorf sollen auch Eulen geschossen haben.

Bei der Hausdurchsuchung haben die Ermittler 24 Greifvögel sowie elf Greifvogel-Präparate im Tiefkühlschrank sichergestellt. Außerdem wurden zwei verbotene Waffen und fünf nicht registrierte Waffen entdeckt. "Die Vögel werden jetzt untersucht, um festzustellen, ob sie abgeschossen wurden", erklärte Magdalena Wehofer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Montag. Außerdem würden noch Zeugen einvernommen.

Gegen die beiden Jäger war Ende April Anzeige erstattet worden. Die Strafe für Tierquälerei und illegalen Waffenbesitz kann bis zu einem bzw. drei Jahren Haft betragen.

(kurier) Erstellt am
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