3,5 Millionen für Hochwasserschutz

Im Jänner wird mit den Bauarbeiten beim Flugplatz begonnen, 2013 soll der Ort hochwassersicher sein.

Jahrelang wurde darum gerungen, Pläne gemacht und wieder verworfen. Jetzt wird es ernst mit dem Hochwasserschutz für Pinkafeld. Im Jänner soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, 2013 soll der Schutz vor einem 100-jährigen Hochwasser realisiert sein.

„Es war eine schwere Geburt“, bestätigt Bürgermeister Kurt Maczek, SPÖ. An die 50 Grundeigentümer mussten ihre Zustimmung dafür geben. Kurzfristig stand auch das Wort Enteignung im Raum, letztlich konnte doch eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Pinkafeld liegt, wie der Name schon sagt, an der Pinka. Dieses Gewässer scheint im Normalzustand als friedlicher Bach, bei Starkregenereignissen im Quellgebiet der Pinka kann es sich aber in einen reißenden Fluss verwandeln. Wie zuletzt 2010 geschehen. Da war es zu Verklausungen gekommen, als diese brachen, schoss eine gewaltige Flutwelle durch die Orte Sinnersdorf, Pinkafeld und Riedlingsdorf. Leider gab es auch ein Todesopfer zu beklagen.

Sperranlage 

Jetzt wird im Bereich des östlichen Endes des Flugplatzes Pinkafeld eine Sperranlage errichtet, die nur eine gewisse Wassermenge bei Hochwasser durchlassen soll. Mit den begleitenden Dämmen soll hier ein Rückhaltebecken von 500.000 Kubikmeter Fassungsvermögen bei der Bundesstraße 63 und dem Flugplatz entstehen. Durch die nun gewählte Variante wird der Flugplatz bestehen bleiben können.

„In der Folge werden wir auch im Ortsgebiet von Pinkafeld zusätzliche Schutzmaßnahmen an neuralgischen Punkten, wie etwa beim Hallenbad, vornehmen“, kündigt Bürgermeister Maczek an.

Kosten Der Hochwasserschutz stellt für die Gemeinde eine beträchtliche finanzielle Belastung dar. Das 3,5 Millionen-Projekt wird von Bund, Land und der Gemeinde finanziert. Die Kommune selbst wird den Bundesanteil vorfinanzieren, um das Projekt überhaupt realisieren zu können. Dafür sollen die Gelder verwendet werden, die Pinkafeld aus dem Verkauf der Begas-Anteile – rund 1,1 Millionen – lukrieren wird.

Die Umsetzung des Hochwasserschutzes in Pinkafeld ist auch für die pinkaabwärts gelegene Nachbargemeinde Riedlingsdorf von Bedeutung, reduziert sich die Gefahr von Überschwemmungen doch deutlich. Sollte es zu keinen unerwarteten Verzögerungen kommen, steht der Hochwasserschutz für Pinkafeld ab dem Jahr 2013 zur Verfügung.

Kosten

Der Hochwasserschutz stellt für die Gemeinde eine beträchtliche finanzielle Belastung dar. Das 3,5 Millionen-Projekt wird von Bund, Land und der Gemeinde finanziert. Die Kommune selbst wird den Bundesanteil vorfinanzieren, um das Projekt überhaupt realisieren zu können. Dafür sollen die Gelder verwendet werden, die Pinkafeld aus dem Verkauf der Begas-Anteile – rund 1,1 Millionen – lukrieren wird.

Die Umsetzung des Hochwasserschutzes in Pinkafeld ist auch für die pinkaabwärts gelegene Nachbargemeinde Riedlingsdorf von Bedeutung, reduziert sich die Gefahr von Überschwemmungen doch deutlich. Sollte es zu keinen unerwarteten Verzögerungen kommen, steht der Hochwasserschutz für Pinkafeld ab dem Jahr 2013 zur Verfügung.

( Kurier ) Erstellt am 02.01.2012