© dpa/Carsten Rehder

Chronik Burgenland
12/05/2011

200 tote Fische im Zickenbach gefunden

Rund 200 tote Fische riefen am Mittwoch die Behörden in Güssing auf den Plan.

von Roland Pittner

In der Bezirkshauptstadt wurden die toten Tiere aufgefunden. Ein Fischer hatte bei der Polizei gemeldet, dass bei einer Wehranlage etwa 50 tote Weißfische im Wasser treiben. Bei einer Begehung wurden laut Polizei dann an die 200 tote Tiere gefunden.

Die verendeten Fische waren fünf bis etwa 30 Zentimeter groß. Umweltkundige Beamte entdeckten auch etwa eineinhalb Kilometer stromaufwärts weitere tote Fische. Beim Zufluss zu einem Fischteich wurden von den Polizisten noch 50 bis 100 Tiere tot aufgefunden.

"Es war auch ein bräunlicher Schaum zu sehen", erklärte ein Beamter im KURIER-Gespräch. Die toten Fische wurden sichergestellt und sollen nun untersucht werden. Vom Wasser wurden ebenfalls Proben genommen und zur Abteilung 9 der Landesverwaltung für Wasserwirtschaft nach Eisenstadt für genaue Untersuchungen gebracht.

Mäharbeiten

Als Ursache für das Tiersterben werden laut Exekutive Mäharbeiten vermutet, die vor etwa 14 Tagen entlang des Baches durchgeführt wurden. Diese Grasabfälle begannen zu faulen und bei der Gärung sei die Sauerstoffzufuhr reduziert oder ganz unterbunden worden. "Eine erste Untersuchung ergab, dass keine Jauche oder chemische Substanzen zur Vergiftung der Fische führten", erklärt ein Beamter. Es ist davon auszugehen, dass es sich um Sauerstoffmangel handelte. Nun warte man noch auf die Ergebnisse der Fischuntersuchungen.

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