Über Nacht zum Star - aber was dann?

Ex-Kinderstar Macaulay Culkin ist 30. Nach dem Hype um "Kevin" kam der Absturz. Wer sind die heutigen Jungtalente - und wer macht's besser als er?

Mit "Kevin – Allein zu Haus" wurde Macaulay Culkin (links) quasi über Nacht zum Kinderstar der 90er Jahre. Doch der Übergang zum ernstzunehmenden erwachsenen Schauspieler ist ihm nicht gelungen. 
Jungspunde wie Robert Pattinson oder Shia LaBeouf (rechts) scheinen es derzeit besser zu machen. Auch sie avancierten nach nur einem Film zu den gefragtesten Jungstars von Hollywood. 

Aber wer hat wirklich Karrierepotenzial und könnte die neue Julia Roberts werden oder in die Fußstapfen von Tom Hanks teten ...? Ein Jungstar der Vergangenheit ist am 26. August Dreißig geworden. Mit dem Film "Kevin – Allein zu Haus" (1990) (Nachfolger: "Kevin – Allein in New York", 1992) wurde Macaulay Culkin als Zehnjähriger weltweit bekannt. Noch heute kommt kein Weihnachtsprogramm ohne die Familienkomödie aus. Doch 1994 folgte der jähe Absturz: Für "Richie Rich" wurde er für die Goldene Himbeere für schlechte schauspielerische Leistungen nominiert und im selben Jahr erlebte er einen Scheidungskrieg seiner Eltern, der auch das Sorgerecht für ihn betraf. Bis 2003 drehte Macauley Culkin fast gar nicht mehr. Auch danach machte der Schauspieler eher Schlagzeilen mit einer Anklage wegen Drogenbesitzes und seiner engen Freundschaft zu Michael Jackson. Zu dieser Seelenverwandtschaft sagte er: "Wir werden in gewisser Hinsicht beide für immer acht Jahre alt sein, weil wir keine Chance hatten, acht zu sein, als wir es tatsächlich waren." In dessen Kindesmissbrauchs-Prozess von 2005 sagte er für den mittlerweile verstorbenen "King of Pop" aus (siehe Bild). Sein Kino-Comeback versuchte er 2003 mit "Party Monster" (im Bild rechts). Seitdem ist Culkin allerdings hauptsächlich im Fernsehen zu sehen, so etwa 2009 in der Serie "Kings". Sein jugendliches Aussehen hat sich Culkin bewahrt, wie man dieses Jahr bei der Oscar-Verleihung sehen konnte. Da stand er gemeinsam mit anderen ehemaligen Teenie-Stars wie dem wesentlich erfolgreicheren Matthew Broderick (links) und Molly Ringwald (ganz rechts) auf der Bühne, um den verstorbenen Regisseur John Hughes zu ehren.
Die Chance, den Oscar auch selbst gewinnen zu können, dürfte Macaulay Culkin wohl längst verspielt haben. Da haben einige Jungstars der Gegenwart deutlich bessere Chancen auf nachhaltigen Erfolg: ...
(KURIER.at / Christina Michlits, tem) Erstellt am
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