ROA: Street-Art aus Belgien in Wien

In der Wiener Street-Art-Gallery Inoperable werden derzeit Arbeiten des angesagten belgischen Künstlers ausgestellt.

ROA zählt derzeit zu den angesagtesten Street-Art-Künstlern überhaupt. Sowohl im sogenannten "white cube" (das Ausstellungskonzept, Kunst in weißen Räumen zu präsentieren) als auch auf der Straße besticht der belgische Künstler mit seinen großformatigen Malereien von teilweise nicht mehr ganz so frischen Tieren.

Im Bild: ROA in Mexiko City Hausfassaden und andere Objekte des öffentlichen Raumes dienen als Malfläche. Es sind meist Hasen, Vögel, Ratten oder andere Tiere, die gemeinsam mit den Menschen den urbanen Raum bevölkern.

Im Bild: ROA in Moskau Die Wiener Street-Art-Gallery Inoperable hat ROA für eine Ausstellung nach Wien geholt. Die Vergänglichkeit ist eines von ROA's großen Themen. Beeindruckend ist auch die anatomische Präzision mit der der Künstler seine Modelle malerisch seziert. Einen Monat lang wird der Belgier als Artist in Residence in Wien verbringen. Wer mit offenen Augen durch die Straßen läuft, wird vielleicht schon bald etwas von ihm entdecken... Mittlerweile findet man seine Malereien in Städten wie New York, London, Paris, Berlin, Saragossa oder gar Mexiko.

Im Bild: ROA in Saragossa Als man letztes Jahr eine Arbeit von ROA in London (Stadtteil Hackney) entfernen wollte, protestierten - ähnlich wie bei Banksy - die Anrainer. Außerdem erklärte sich eine Reihe an Zeitungen und Blogs mit dem Künstler solidarisch.

Im Bild: ROA in Paris ROA gehört mittlerweile zu den Schlüsselfiguren der gegenwärtigen Street-Art-Szene. 

Im Bild: ROA in Mexiko Zuletzt konnte man ROA's Werke in der Ausstellung "Art in the Streets" im Museum of Contemporary Art in Los Angeles neben Arbeiten von Größen wie Banksy, Swoon, Barry McGee, Space Invader, Basquiat, JR, Os Gemeos und vielen anderen bewundern. ROA verbringt die meiste Zeit damit, durch die Welt zu reisen. Gerade erst hat er einige Zeit mit anderen Street-Art-Aktivisten in Gambia (Westafrika) verbracht. Dort haben sie Wände bemalt, um Touristen auf kleine Dörfer aufmerksam zu machen und, um so die dortige Wirtschaft anzukurbeln.

Im Bild: ROA in Saragossa Noch bis 29. Oktober ist ROA in der Street-Art-Gallery Inoperable zu sehen. In der Siebensterngasse wurde übrigens auch schon eine Arbeit gesichtet. Aber seht selbst...
(KURIER.at) Erstellt am
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