Peinliche Bühnenpatzer von J.Lo bis Gaga

Jennifer Lopez brach kürzlich bei einem Konzert in Tränen aus. Auch andere Musiker sorgten schon für ungeplante Aktionen auf der Bühne.

Die Bühne ist ein Ort, an dem keine Gefühlsausbrüche, Fehltritte oder Peinlichkeiten unbemerkt bleiben. Das musste auch Jennifer Lopez feststellen, als sie vor einigen Tagen bei einem Konzert in Tränen ausbrach und nun alle Klatschblätter dieser Welt davon berichten. Bei dem Lovesong "If You Had My Love" konnte sich J.Lo, die sich gerade im Scheidungsverfahren mit Marc Anthony befindet, ihre Gefühle nicht im Zaum halten. Tränen liefen ihr auf der Bühne über die Wangen, die Zuseher fragte sie: "Was ist Liebe?".

Nicht nur La Lopez passieren solche ungeplanten Aktionen auf der Bühne, es gibt auch andere, oft peinlich-witzige Bühenpatzer von Stars wie Britney Spears, Axl Rose oder Janet Jackson. 

Peinliche Bühnenunfälle & - Patzer von Musikern: Unter den Bildern dieser Galerie finden Sie Links zu Videos und zu Artist Pages beim Radio Kronehit ... Britneys Tampon-Malheur

Die gute Britney ist immer für ein Skandälchen gut. Die Pop-Prinzessin ist auf ihren Konzerten gerne spärlich bekleidet. Dass das nicht immer vorteilhaft ist, machte sich auf ihrer "Circus"-Tour bemerkbar. Bei einem Auftritt in Kalifornien rutschte Brit ein Tampon-Faden aus dem Höschen, was während ihrer Bühnenperformance deutlich zu sehen war. Fräulein Spears sollte wohl besser nicht ganz so knappe Bodys als Show-Outfits wählen. 

Video im Link unten Falscher Text vor 1 Milliarde

Einen groben Patzer genehmigte sich Christina Aguilera bei der Super Bowl, einem TV-Ereignis, das weltweit bis zu einer Milliarde Menschen vor die Bildschirme lockt. Aguilera wurde 2010 die Ehre zuteil, beim Footballfinale die amerikanische Nationalhymne zu intonieren. "Ich habe die Hymne schon vorgesungen, seit ich sieben Jahre alt bin und ich muss sagen, dass die Super Bowl ein wahrgewordener Traum ist. Ich bin wirklich begeistert, Teil einer so ikonischen Veranstaltung zu sein", sprach der Pop-Star, der dann beim Live-Auftritt aber grob patzte - eine Zeile sang sie doppelt und die auch noch falsch.

Video im Link unten Nipplegate am Super Bowl 

Wenn wir schon bei der Super Bowl sind, sei auch noch der wohl bekannteste Busenblitzer der Welt erwähnt. Im prüden Amerika sorgte die entblößte Brust von Janet Jackson für einen Skandal. 2004 trat sie gemeinsam mit Justin Timberlake in der Halbzeitpause der 38. Super Bowls auf. Für kurze Zeit blitzte Jacksons linker Busen hervor. Ob mit Absicht von Timberlake herbeigeführt oder nicht - die Nippel-Show konnte nicht mehr herausgeschnitten werden. Seitdem wird die Super Bowl stets etwas zeitversetzt übertragen.

Video im Link unten Der Hymnen-Eklat

Drogen ist er nicht abgetan, Deutschland auch nicht. Pete Doherty. Hin und wieder streift er durch die Städte der Bundesrepublik und bedient sich anscheinend in fremden Läden – meist so betrunken, dass er bei der Gerichtsverhandlung sogar freigesprochen wird. Manchmal steht er auch auf der Bühne - sollte ein Musiker ja auch. Aber nur weil er auf der Bühne steht, heißt das nicht, dass er keinen Blödsinn macht. Wie zum Beispiel beim "on3-Festival". Dort wollte er seine Fans mit seinen Deutschkenntnissen  beeindrucken und stimmte die Deutsche Hymne an. Blöd nur, dass es die umstrittene erste Strophe war und er ständig "Deutschland, Deutschland uber alles" sang. Keine gute Idee. Die Zuschauer pfiffen und Doherty musste sich "Fuck You"-Rufe anhören. Wenn der Sandmann kommt

The Who waren nicht nur für ihre Musik bekannt, auch als Partytiere machten sie sich ziemlich gut. Besonders Schlagzeuger Keith Moon. Dieser fuhr öfters Autos in Pools, erfand das "TV aus dem Hotelfenster schmeißen" und war auch illegalen Substanzen nicht gerade abgeneigt. Vor einem Konzert in San Francisco 1973 vergriff er sich an Pferde-Beruhigungsmittel. So etwas kann nicht gut ausgehen und der gute Moon schlief während der Show auf seinem Schlagzeug ein. Peinlich, peinlich. Pete Townshend fackelte nicht lange und bat einen Fan auf die Bühne, der sprang kurzerhand für den Drummer ein. Zu kurvenreich

Den Kurven von Mariah Carey konnte ein Bühnen-Outfit nicht standhalten. Bei einem Konzert in Deutschland riss der BH von Carey während einer ihrer Songs. Schnell wurden daraufhin die Lichter auf der Bühe abgeschaltet, die Video-Walls wurden dunkel. Hinter den Kulissen wurde Mariahs Büstenhalter im Eilverfahren repariert, das Goldkehlchen konnte ihr Konzert in Karlsruhe nach ein paar Minuten fortsetzen. In Geografie nicht aufgepasst

Dieser Faupax ist schon einigen Stars passiert, so auch Dave Gahan von Depeche Mode. Bei einem Konzert in Peru rief er den 30.000 jubelnden Fans "Vielen Dank, Chile" zu. Die meisten bemerkten den Fehler nicht, doch ein Video des Konzertes wurde bei YouTube im Internet veröffentlicht.
Die Verwechslung ist besonders peinlich, weil die Nachbarländer aus historischer Sicht nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Gahan ist mit seinem Fehler aber nicht allein. Ein Jahr zuvor wandte sich Alanis Morissette mit den Worten "Danke, Brasilien" an ihr Publikum. Auch ... ... Axl Rose hat in Geografie nicht ganz so gut aufgepasst. Bei einem Konzert in Oslo (Norwegen) hüllte sich der Sänger in die Nationalflagge, das sollte ja die Fans in die richtige Stimmung bringen. Blöd nur, dass er sich die blau-gelbe Flagge von Schweden und nicht die rot-blau-weiße norwegische um seine zarten Hüften band. Wenn was ins Höschen geht

Wohl eine der peinlichsten Aktionen, die man sich vorstellen kann, soll angeblich Fergie von den Black Eyed Peas auf einem Konzert abgeliefert haben. 2007 tauchten Konzertfotos mit verdächtigen Flecken auf ihrer Hose auf. Laut der schottischen Tageszeitung Daily Record hat sie den Faux-Pas auch zugegeben. Sie habe dann extra eine Bühnendusche mit Champagner genommen, um die Spuren zu verwischen. Aggressionsprobleme

Die Kings of Leon, in der letzten Zeit eher durch schlechte PR aufgefallen, hatten auch schon davor das ein oder andere interne Problem. So auch auf einer Bühne des "T In The Park"-Festival in Schottland 2009. Caleb Followill, Sänger und Gitarrist der Band, war mit dem Sound mehr als unzufrieden. Deshalb zerstörte er zuerst einmal seine Gitarre und schmiss die Einzelteile ins Publikum. Die anderen Könige versuchten daraufhin ihn zu beruhigen, was vollkommen schief ging und in einer Prügelei endete. Erst der Tourmanager konnte die Streithansel auseinanderbringen. Eine Aggressionstherapie wär vielleicht ganz hilfreich. Das Bass-Malheur

Nirvana standen 1992 auf der Bühne bei den MTV Video Music Awards. Kurt Cobain, noch halbwegs frisch, mit kurzen Haaren und seiner berühmten kratzenden Stimme, gab den Song "Lithium" zum Besten. Dave Grohl bearbeitete sein Schlagzeug, Krist Novoselic klampfte am Bass und Cobain sang: "I'm so happy 'cause today I found my friends, …". Es schien ein guter Auftritt der Band zu werden. War es auch, zumindest bis Krist Novoselic etwas übermütig wurde, seinen Bass in die Höhe schleuderte, ihn aber nicht richtig fangen konnte und von ihm fast K.O. geschlagen wurde. Als Draufgabe gab es von Cobain noch einen Tritt in den Allerwertesten. Als Rockstar muss man eben Schmerz ertragen. Taylor Swift und ihr Monroe-Moment

Taylor Swift hatte einen legendären Marilyn Monroe-Moment, als sie auf einer Bühne in Missouri stand. Ihr blaues Kleid wurde mitten in einem Song hochgeweht, sodass man ihre Unterwäsche zu sehen bekam. Da der fleischfarbene Anblick nicht gerade ansehnlich war, darf man davon ausgehen, dass die Aktion nicht inszeniert war.

Video im Link unten Flaschenpost

Nun gut, er selbst kann im Prinzip nichts dafür. Aber da Schadenfreude nun mal die schönste Freude ist, fällt auch das in die Rubrik Bühnen-Faupax. Justin Bieber -  der junge Mann mit der komischen Frisur und den vielen kreischenden Fans - hat bei Konzerten öfter mal Pech. Besonders, wenn sich ein paar Anti-Fans ins Publikum mischen. So geschehen bei einem Konzert in Sacramento, als Justin von einer Flasche direkt am Kopf getroffen wurde. Mit diesem Unfall steht er aber nicht alleine da, auch … … Morrissey hat damit schon seine Erfahrung. Geschehen 2009 bei einem Konzert in Liverpool. Und wer Morrissey kennt, der weiß, dass er so etwas gar nicht mag und deshalb das Konzert abbrach. Schlimmer erwischt hat es da schon … … Axl Rose und seine Mannen. Als diese 2010 eine Bühne in Lima betraten, flogen ihnen unzählige Plastikflaschen entgegen. Grund dafür war eine dreieinhalbstündige Verspätung der Band. Erst als Axl Rose drohte, wieder zu gehen, wenn der Flaschenhagel nicht aufhört, beruhigten sich die Fans und lauschten dem Herren in der knappen Radlerhose. Wenn das Band hängen bleibt

Es waren einmal zwei gutaussehende Herren aus Deutschland und Frankreich. Die sangen und tanzten. Das konnten sie ziemlich gut, zumindest tanzen. Denn gesanglich waren sie nicht ganz so gut. Milli Vanilli. Das zeigte sich bei einem Auftritt für MTV, als das Playback-Band hängen blieb und die ganze Farce aufflog. Eingesungen wurden die Songs von anderen Menschen, Fab Morvan und Rob Pilatus wurden nur als Tänzer und Gesichter von Frank Farian eingesetzt. Der weltweite Erfolg brach ein, Milli Vanilli mussten ihren Grammy zurückgeben und vorbei war es mit der Band. Dieser Bühnenpatzer hatte Ende der Achtziger große Auswirkungen auf die damalige Musikwelt. Ausrutscher 

So einige Musiker setzte es bei ihrer actionreichen Performance schon auf den Hintern.

Eine Wiederholungstäterin ist Beyoncé Knowles. In Brasilien hatte sie noch Glück im Unglück, als sie knapp vor dem Bühnenrand "dank" ihrer High Heels zuBoden ging. Aber, ganz Profi, sang Beyoncé sogar noch im Knien weiter. 2007 passierte ihr ein noch heftigerer Ausrutscher. Die R&B- und Soul-Sängerin polterte in Florida eine Treppe hinunter, inklusive spektakulärer Purzelbäume. Doch auch dort sang Knowles weiter als wäre nichts geschehen.

Video im Link unten Rihanna wurden bei ihrem Auftrittt in Edmonton ihre extrahohen High-Heels zum Verhängnis. Die Sängerin stolperte gar nicht elegant über ihre Schuhe und landete auf den Knien, als sie gerade "What's My Name" sang.

Video im Link unten Und auch Lady Gaga legte schon den einen oder anderen Sturz auf der Bühne hin. Sogar die Tänzer von Gaga hatten schon schmerzhafte Erlebnisse mit ihr. Bei einem Festival-Auftritt rammte Gaga einer Background-Tänzerin ihr Mikrofon ins Gesicht, sodass diese die Bühne verlassen musste.

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(KURIER.at / moe, mich) Erstellt am
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