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Buzz
05/06/2012

Gebrauchsanweisung für "Big Bang Theory"

Die Serie "The Big Bang Theory" ist schwer zu erklären. Es geht um verklemmte Nerds. Genaueres erläutert nun ein Buch.

von Barbara Mader

Es kommt nicht oft vor, dass Schrödingers Katze in einer US-Sitcom eine tragende Rolle spielt. Aber es braucht ja auch nicht jede Serie ein Handbuch.
Der Reihe nach.
Streber hatten im Fernsehen immer schon ein besseres Leben als in der Wirklichkeit. Wurden sie im echten Leben abgewatscht und in den Mistkübel gesteckt, machten sie im Fernsehen Karriere. So wie Doogie Howser, der obergescheite 14-jährige Mediziner, der nun, 20 Jahre älter und weit weniger unsympathisch, als Hauptdarsteller Barney in "How I Met Your Mother" zurück ist.

Jetzt haben andere Streber Saison: Die liebenswerten Nerds (Englisch für Streber) aus der Sitcom "The Big Bang Theory" von Chuck Lorre ("Two and a Half Men"), die seit 2007 auf CBS und bei uns im ORF und auf ProSieben läuft. Um sie zu erklären, ist nun ein Handbuch erschienen. Das erläutert jedes Detail über die vier Genies ohne Sozialkompetenz.

Die Story: Leonard und Sheldon wohnen in Pasadena, Kalifornien, in einer WG. Die Welt der begabten Physiker und ihrer Freunde Howard und Raj besteht aus Comics, Science Fiction (Spezialfach Vulkaniertum), Computerspielen. Sie verstehen nur theoretisch, wie die Welt funktioniert, aber nicht, wie man zwischenmenschliche Beziehungen pflegt. Besonders der Umgang mit Frauen stellt eine Herausforderung dar. Für den Menschenverstand ist die Nachbarin da: Die kellnernde Schauspielerin Penny erklärt den Geeks (ähnlich wie ein Nerd, aber noch spezieller) die Welt da draußen.

Mr. Spock

Die Welt der Geeks soll nun im Handbuch erklärt werden: "The Big Bang Theory von A bis Z" listet Begriffe auf, die zum Verständnis der Serie unerlässlich sind: Von "Asperger-Syndrom" (Form des Autismus, Menschen mit Spezialinteressen) bis Schrödingers Katze (Quantenphysik spielt bei Dates eine tragende Rolle).

Eine ganze Seite ist Leonard Nimoy gewidmet, der als Mr. Spock, den Vulkaniergruß tätigend, abgebildet ist. Auch das beliebte Spiel "Stein, Papier, Schere, Echse, Spock" wird erklärt.

Spock hatte übrigens vor Kurzem den von den Fans lang erwarteten Gastauftritt. Als Handpuppe.

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