Im Bild Christian Struber, Bundesobmann der ARGE Eigenheim und Aufsichtsrat beim Österreichischen Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen. Bildnachweis: Peroutka, Abdruck honorarfrei

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06/28/2019

WGG-Novelle sorgt für Eigentumsbildung in „Mieterhand“ und stärkt leistbares Wohnen in Österreich

ARGE Eigenheim-Bundesobmann kritisiert Arbeiterkammer Wien

ARGE Eigenheim-Bundesobmann Christian Struber kritisiert die Äußerungen, die die Arbeiterkammer Wien heute im Zuge einer Pressekonferenz getätigt hat: „Die Arbeiterkammer hat bisher immer die Interessen der Mieter vertreten. Deshalb müsste sie jetzt auch für die verstärkte Eigentumsbildung in Mieterhand eintreten und sich für die Novelle des neuen Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes aussprechen, anstatt negative Stimmung zu verbreiten“, so Struber und ergänzt: „Die Arbeiterkammer lässt sich im Wahlkampf zum Werkzeug der SPÖ degradieren und vergisst, dass sie damit ihre Unabhängigkeit aufs Spiel setzt.“

Entgegen den Behauptungen der Arbeiterkammer sorge laut Struber die WGG-Novelle für leistbares Wohnen in Österreich und schiebe den Wohnungsspekulationen einen Riegel vor. Dabei bleibe der Stellenwert der Gemeinnützigkeit auf alle Fälle erhalten. „Wenn Mietern die Möglichkeit eingeräumt wird, ihre Wohnung zu kaufen und sich diese dadurch dauerhaft zu sichern, ist das ein wichtiger Beitrag für leistbares Wohnen in Österreich. Denn durch klare Kalkulationsvorgaben sind die Kaufpreise für Mieter von gemeinnützigen Wohnungen auf alle Fälle günstiger, als am freien Markt“, informiert Struber.

Zudem könne das Geld, das die gemeinnützigen Wohnbauträger durch den Verkauf von Wohnungen an die Mieter erhalten, wieder für Grundstückskäufe und die Errichtung neuer Wohnungen - auch in der Rechtsform Miete – verwendet werden. „Damit wird wieder neuer Wohnraum geschaffen“, unterstreicht Struber, der auch Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau ist.

Struber verweist auch darauf, dass durch die WGG-Novelle die Finanzierung von Instandhaltungsmaßnahmen von älteren Wohnanlagen langfristig gesichert sei. Das bedeute auch einen wichtigen Beitrag für einen stärkeren Klimaschutz vor allem in Richtung erneuerbarer Energien und der damit verbundenen CO²-Reduktion. „Es gibt in Österreich etwa 900.000 Gebäude, die vor 1945 errichtet wurden. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, ältere Wohnanlagen umfassend zu sanieren und dadurch eine höhere Energieeffizienz zu erzielen“, erläutert Struber.

Die ARGE Eigenheim ist ein Zusammenschluss von rund 100 gemeinnützigen Wohnbauunternehmen in Österreich mit einem Verwaltungsbestand von über 300.000 Einheiten, etwa 5.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Bauvolumen von mehr als einer Milliarde Euro.