Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, stößt ganzjährig, aber insbesondere an Brausilvester auf die österreichische Bierkultur an.

© Brau Union Österreich / Vogus

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09/29/2021

Brausilvester ist ein Feiertag für österreichische Brautradition

Der Tag des österreichischen Bieres wird an dem Tag gefeiert, an dem früher die neue Brausaison starten konnte

Für mehr als die Hälfte der Österreicher (57 %), die laut aktuellem Bierkulturbericht regelmäßig, also zumindest mehrmals pro Monat, Bier trinken, ist es nur mehr schwer vorstellbar, dass nicht ganzjährig gebraut wird, damit der Biernachschub nicht ausgeht.
Bevor Anton Dreher jedoch vor 180 Jahren das Lagerbier erfand und damit ausgehend von der Brauerei Schwechat, dem ältesten Unternehmen in Wien Umgebung, eine Revolution in der Braukunst auslöste, konnte Bier temperaturbedingt nur zwischen Ende September und Mitte April gebraut werden.
Zum Start der früheren Brausaison, dem Brausilvester, denken wir an die Bierkultur im Land, die mehr denn je einen hohen Stellenwert hat. Dreiviertel der österreichischen Bevölkerung legt beim Bier darauf Wert, dass es eine österreichische Marke aus einer österreichischen Brauerei ist.

Regionalität im Bierglas

Über ein Drittel der österreichischen Bierliebhaber (37 %) trinken Bier sogar am liebsten aus der eigenen Region. Das Angebot regionaler Biere ist für fast alle Österreicher (86 %) wichtig für die österreichische Bierkultur, ebenso wie die Verwendung regionaler Rohstoffe (82 %).
Gut, dass es eine regionale Biervielfalt mit insgesamt über 1.000 Bieren im Land gibt. Diese verdanken wir einer hohen Brauereidichte. Die neun Brauereien der Brau Union Österreich sind im ganzen Land verteilt, um rund 2.700 regionale Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung in Form von Investitionen in die Standorte und Steuern wie die Biersteuer in die Staatskasse zu spülen. All das, noch bevor die Österreicherinnen und Österreicher ihr Bier überhaupt genießen können. Zudem wird Dreiviertel des Beschaffungsvolumens, von Rohstoffen über Verpackungsmaterialien bis zu Dienstleistungen, direkt aus Österreich bezogen.

„Speziell hinsichtlich der Rohstoffe Hopfen und Malz achten wir auf langjährige Kooperationen mit Landwirten vor Ort, wie den Hopfenbauern im Mühlviertel und im steirischen Leutschach sowie vielen Landwirten, die für uns von Vorarlberg über Kärnten bis Niederösterreich Braugerste anbauen“, schätzt Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, direkte Kontakte.

Über die Brau Union Österreich

Über 5,0 Mio. HL Bier setzt die Brau Union Österreich in einem Jahr ab – mit fünfzehn führenden Biermarken, über 100 Biersorten und laufenden Innovationen. Das Unternehmen steht sowohl für Internationale Premium-Brands wie Heineken, Desperados und Sol, die Cider-Marken Strongbow und Stibitzer, das neue Hard Seltzer Pure Piraña, österreichweit verbreitete Top-Marken wie Gösser, Schwechater, die Weizenbiermarke Edelweiss und das alkoholfreie Schlossgold sowie Marken mit starker regionaler Bedeutung wie Zipfer, Puntigamer, Wieselburger, Kaiser, Schladminger, Reininghaus, Villacher und Fohrenburger. 2.700 Mitarbeiter in ganz Österreich sorgen dafür, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit Bier versorgt werden. Dass die Brau Union Österreich dabei auf beste Rohstoffe, höchste Qualität und nachhaltige Produktion – sowohl im Umwelt- als auch im gesellschaftlichen Bereich – setzt, versteht sich von selbst. Dafür wurde die Brau Union Österreich mit dem Prädikat „GREEN BRAND“ ausgezeichnet. Seit 2003 ist die Brau Union Österreich Teil der internationalen HEINEKEN-Familie.

www.brauunion.at

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