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27.09.2017

Pflege: Bundesverband der Alten- und Pflegeheime begrüßt Vorstoß des Sozialministers

Lebenswelt Heim, der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs begrüßt den Vorstoß von Sozialminister Stöger zur Attraktivierung der Pflegeberufe und zur Schaffung einer "Bundesagentur für Qualitätssicherung in Gesundheit und Pflege". Bereits im Juni dieses Jahres hat sich der Verband mit 5 Forderungen an die Politik gewendet.

Pflege: Bundesverband der Alten- und Pflegeheime begrüßt Vorstoß des Sozialministers

Lebenswelt Heim, Bundesverband d. Alten- und Pflegeheime Österreichs

Lebenswelt Heim, Bundesverband d. Alten- und Pflegeheime Österreichs

Markus Mattersberger, MMSc MBA.Präsident Lebenswelt Heim, Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs.

Lebenswelt Heim/Foto Wilke

Lebenswelt Heim, der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs begrüßt den Vorstoß von Sozialminister Stöger zur Attraktivierung der Pflegeberufe und zur Schaffung einer " Bundesagentur für Qualitätssicherung in Gesundheit und Pflege". Bereits im Juni dieses Jahres hat sich der Verband mit 5 Forderungen an die Politik gewendet.

Der Attraktivierung des Pflegeberufes kommt in den nächsten Jahren eine entscheidende Schlüsselrolle zu, zeigt man sich auch im Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs überzeugt. Einerseits gelte es das derzeitige Pflegepersonal durch entsprechende Maßnahmen wie z.B. Gesundheitsförderung, im Beruf zu halten, andererseits in die Aus- und Weiterbildung zu investieren, um einem Mangel an gut ausgebildetem Pflegepersonal entgegenzuwirken. „Wichtig ist, dass in der Ausbildung auf die demografische Entwicklung Bedacht genommen wird. Ausbildung für den Akutbereich in den Krankenhäusern erfordert andere Schwerpunkte, als Ausbildung für die Betreuung von Hochaltrigen und oftmals an Demenz erkrankten Menschen. Genau für diese Menschen haben wir dringenden Bedarf an gut ausgebildetem Personal“, so Markus Mattersberger, Präsident des Bundesverbandes.

Positiv sieht der Bundesverband auch die Valorisierung des Pflegegeldes sowie die Schaffung einer "Bundesagentur für Qualitätssicherung in Gesundheit und Pflege". Diese müsse mit den Bundesländern klar akkordiert sein. Schon lange fordert der Verband österreichweit einheitliche Standards. Mattersberger betont, es benötige eine klare Definition der Mindestanforderungen an die erwartete Leistung von Alten- und Pflegeheimen sowie die Definition einer „Angemessene Pflege“ in den Landesgesetzen und Verordnungen. „Nur wenn Pflegeeinrichtungen informiert sind, welche konkreten Leistungen von ihnen erwartet werden, können sie Ziele im Sinne einer objektiven Bewertung auch erreichen“. Auch die entsprechenden finanziellen Ressourcen müssen zur Verfügung gestellt werden.

Über Lebenswelt Heim

Lebenswelt Heim, der Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs, ist ein gemeinnütziger Verein und verbindet seit 1994 unter seinem Dach ca. 850 LeiterInnen von Alten- und Pflegeheimen mit insgesamt rund 42.000 MitarbeiterInnen. Auf europäischer Ebene ist Lebenswelt Heim Mitglied der European Association for Directors of Residential Care Homes for the Elderly (E.D.E.). Lebenswelt Heim ist Partner von „Alt sein und gut leben 2050“.

5 Forderungen des Bundesverbandes an die Bundespolitik
www.lebensweltheim.at
www.ede-eu.org/de
www.alt-sein-und-gut-leben-2050.at