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Chronik/Österreich
20.03.2022

Trinkwasser, Geld, Brennpaste: Was in den Notfall-Vorrat gehört

10 Tipps des Österreichischen Zivilschutzverbandes für die Bevorratung.

Schrillt eine Sirene außerhalb der gewohnten Sirenenprobezeiten, ist man alarmiert – und das ist auch der Sinn dahinter. Die Sirenen sind das Alarm- und Warnsystem, mit dem die Bevölkerung rasch über eine Gefahr informiert werden kann.

In so einem Fall kann Eigenverantwortung und -versorgung gefragt sein. Schon kleinere regionale Notfälle können die öffentliche Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten oder Energie unterbrechen.

© Bild: KURIER

Der Österreichische Zivilschutzverband empfiehlt daher jedem Haushalt, genug Essens- und Getränkevorrat anzulegen, um im Notfall zwei Wochen überbrücken zu können.

Das sind die zehn wichtigsten Vorratstipps der Experten:

  1. Trinkwasser: 1,5 Liter pro Tag und Person einlagern.
     
  2. Haltbare Lebensmittel: Lebensmittel einlagern, die zumindest ein Jahr haltbar sind. 2.500 Kalorien pro Tag und Person.
     
  3. Kochgelegenheit: Für eine stromunabhängige Kochgelegenheit sorgen. Das können Gaskocher, Brennpaste oder ein Gartengriller sein.
     
  4. Wasser: Auch Wasser zur Hygiene und zum Kochen ist notwendig.
     
  5. Hygieneartikel: Dazu zählen auch Müllbeutel, Plastikteller und Plastikbesteck.
     
  6. Zugang zu Information: Ohne Strom funktionieren Fernseher oder Internet nicht mehr. Deshalb werden Batterieradios empfohlen. Auch ein Autoradio funktioniert ohne Strom.
     
  7. Hausapotheke: Hausapotheke und Verbandskasten regelmäßig kontrollieren.
     
  8. Bargeld: Man sollte immer Bargeld gut versperrt bzw. versteckt zu Hause haben.
     
  9. Dokumente: Die Dokumentenmappe sollte immer griffbereit sein, im Idealfall wasserdicht verpackt.
     
  10. Gegenseitige Hilfe: Im Ernstfall ist das Wichtigste gegenseitige (Nachbarschafts-)Hilfe.