David Garrett: "Ich bin authentisch"

David Garrett…
Foto: Eckharter Rainer Star-Geiger David Garrett ist in diesem Jahr öfter in Wien.

David Garrett über Schmuck, das neue Konzert und sein Schauspiel-Debüt.

Lange Haare, coole Jeans, teure Boots und jede Menge Schmuck – so kommt Star-Geiger David Garrett zum Private Lunch ins Restaurant Do&Co. Und fühlt sich wohl in seiner Haut. Als Markenbotschafter von Schmuck-Designer Thomas Sabo war er Donnerstagabend bei der Flagship-Store-Eröffnung in Wien zu Gast. Dem KURIER erklärte der Violinist seinen Look.

KURIER: Sie sind Violinist mit Klassik-Leidenschaft und Rockstar. Wer hat Ihren Look kreiert?

David Garrett: Seit meinem Studium in New York laufe ich genau so herum, authentisch. Wer gibt denn bitte vor, dass man sich als Virtuose im Smoking oder Frack zeigen muss? Der Stil von Wolfgang Amadeus Mozart war auch nicht mit dem von Johann Sebastian Bach zu vergleichen. Jeder Künstler ist ein Abbild seiner Zeit und verkörpert die eigne Persönlichkeit.

Sie sind sehr schmuck-affin, ungewöhnlich für einen Mann.

Ich habe seit vielen Jahren eine Vorliebe für Accessoires und trage sie, weil sie zu mir passen. Außer, wenn ich Geige spiele, dann trage ich links keine Ringe, Schmuckstücke dürfen nicht stören oder mein Spiel behindern.

Am 13. Mai spielen Sie in der Wiener Stadthalle Ihr „Music“-Crossover-Konzert.

Für diese Tournee habe ich weder Kosten noch Mühen gespart. Das Album „Music“ ist ein Herzstück, das Konzert selbst eine Reise durch die Musikgeschichte, es ist eine Art Experiment mit Überraschungen.

Sie sind fremdgegangen. Im Herbst dieses Jahres sind Sie in der Rolle des Teufelsgeigers Niccolò Paganini auf der Kino-Leinwand zu sehen. Reizt Sie die Schauspielerei?

Nein, der Film ist eine einmalige Sache, die ich angeregt und realisiert habe. Vor zwei Jahren habe ich grob ein Drehbuch verfasst. Es gibt tatsächlich Parallelen im Leben des Niccolò Paganini und mir. Dieses Projekt bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich wollte sein Genie herausstreichen, habe hart an der 90-minütigen Filmmusik gearbeitet und sogar die Orchestrierung verändert, wenn nicht sogar verbessert.

(kurier) Erstellt am
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