Ist Mel Gibson der Vater ihrer Söhne?

Mel Gibson, Jodie Foster
Foto: AP/Lionel Cironneau Mel Gibson und Jodie Foster präsentieren ihren gemeinsamen Film "The Beaver"

Noch hat Foster den Vater ihrer Kinder nicht bekannt gegeben. Gemunkelt wird, es könnte Mel Gibson sein.

Zwei Söhne hat Schauspielerin Jodie Foster, Charles (14) und Kit (12).  Wer der biologische Vater ist hat Foster nie verraten. Erst wenn die Jungs 21 sind, sollen sie von ihrem Erzeuger erfahren.

FRANCE CANNES FILM FESTIVAL 2011 Foto: APA/IAN LANGSDON Jetzt aber posaunen Klatschblätter: Mel Gibson soll der Daddy von Jodies Söhnen sein. Der Grund: Die Schauspielerin bedankte sich bei ihrer Golden Globe-Rede bei Mel Gibson.

In dem Statement sprach sie erstmals öffentlich über ihre Homosexualität, dankte schließlich ihrer Ex-Lebensgefährtin - und Gibson. "Mel Gibson, du weißt, dass du mich gerettet hast" erklärte sie vor einem Millionenpublikum. Der skandalgebeutelte Schauspieler war sichtlich gerührt und saß neben den Söhnen an Fosters Ehrentisch.

Auch als Gibson vorgeworfen wurde, dass er seine Freundin Oksana Grigorieva geschlagen habe, hielt Jodie zu ihm, und war damit die einzige in Hollywood.

Bei den Drehabeiten zu "Maverick" lernten sich Foster und Gibson 1994 kennen. Angeblich sagte sie, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, dass sie Mel für den Rest ihres Lebens lieben würde. Zuletzt spielten sie 2011 in dem Film "The Beaver".

Die Gewinner der Golden Globes

"Als mein Name aufgerufen wurde, sind meine Knie weich geworden", sagte Christoph Waltz nach der Globe-Verleihung. Der heimische Schauspieler wurde für seine Rolle in "Django Unchained" mit dem Preis für den Besten Nebendarsteller ausgezeichnet - drei Jahre nach seiner Auszeichnung für "Inglourious Basterds". Auch der österreichische Regisseur Michael Haneke hat seinen zweiten Golden Globe geholt: Drei Jahre nach seiner Auszeichnung für den Film "Das weiße Band" ehrt die Hollywood-Auslandspresse Hanekes Altersdrama "Amour" (Liebe) als besten nicht-englischsprachigen Film. "Amour" hatte bereits in Cannes die Goldene Palme gewonnen und ist für insgesamt fünf Oscars nominiert. Der Politthriller "Argo" erhielt die wichtigsten Trophäen des Abends und wurde als Bestes Drama ausgezeichnet, Ben Affleck durfte auch den Golden Globe für die Beste Regie entgegennehmen. Im Bild: Die "Argo"-Produzenten Ben Affleck (links) Grant Heslov (Mitte) und George Clooney. Viele hatten Steven Spielberg mit "Lincoln" als Favoriten eingestuft. Der Film ging mit sieben Nominierungen ins Rennen. Der Abend war für Spielberg jedoch eine Enttäuschung. Daniel Day Lewis konnte immerhin den Globe für den Besten Hauptdarsteller in einem Drama entgegennehmen. Jessica Chastain mit der Trophäe für ihre brillante Darstellung einer CIA-Analystin in dem US-Action-Thriller "Zero Dark Thirty" in der Kategorie Beste Darstellerin in einem Drama. Beste Komödie/Musical wurde "Les Misérables" mit Hugh Jackman als Jean Valjean und Anne Hathaway als Fantine. Hugh Jackman bekam dafür den Globe für die Beste Hauptrolle (in einer Komödie/Musical). Jennifer Lawrence wird für ihre Rolle in "Silver Linings Playbook" in der Kategorie Beste Schauspielerin (Komödie/Musical) gewürdigt. "Oh mein Gott, es ist passiert!" Anne Hathaway ist fassungslos, dass sie für ihre Nebenrolle in "Les Misérables" gewürdigt wird. Den Preis überreichen ihr Jonah Hill und Megan Fox. "Wow, das habe ich nicht erwartet", erklärt Kult-Regisseur Quentin Tarantino als er auf die Bühne kommt. Er hält den Award für das Beste Drehbuch ("Django Unchained") in Händen. Sein erster Golden Globe seit "Pulp Fiction". Jodie Foster bekommt den Preis für ihr Lebenswerk und nutzt die 70. Golden-Globes-Verleihung für ein Outing. Die 50-jährige berührt das Publikum mit ihrer Rede und spricht zum ersten Mal in der Öffentlichkeit über ihre Homosexualität. Julianne Moore wird als Beste Schauspielerin in einem TV-Film ausgezeichnet. Das ist übrigens die zweite Auszeichnung des Abends für das Polit-Drama. "Game Change - Der Sarah-Palin-Effekt" bekommt auch den Preis in der Kategorie Bester TV-Film. Damien Lewis ist Bester Schauspieler in einer TV-Serie (Drama) und widmet den Award seiner Mutter und der besten Crew der Welt. "Homeland" wurde übrigens auch als Beste Serie in der Kategorie Drama ausgezeichnet. Claire Danes bekam den Golden Globe für die Beste Hauptdarstellerin in einem TV-Drama. Das ist somit der dritte Preis für "Homeland" an diesem Abend. "Girls"-Crew: Lena Dunham, Beste Darstellerin in einer Serie (Kömödie/Musical, Bildmitte), mit ihren Kolleginnen Allison Williams (rechts) und Zosia Mamet. Die TV-Serie wurde mit einem Golden Globe in der Kategorie Komödie oder Musical prämiert. Maggie Smith wurde für ihre Rolle in "Downtown Abbey" mit dem Preis für die Beste Nebenrolle in einer TV-Serie ausgezeichnet. Kevin Costner hielt die Trophäe für die Beste Performance in der TV-Miniserie "Hatfields & McCoys" in Händen. Mit dem Soundtrack zum dem Fantasy-Märchen "Life of Pi" konnte Mychael Danna überzeugen. Adele wurde für den Besten Titelsong zum neuesten James-Bond-Film "Skyfall" ausgezeichnet. Regisseur Mark Andrews wurde für den Animationsfilm "Brave" ausgezeichnet. Die Golden Globes sind in den USA die zweitwichtigste Auszeichnung für Film und Fernsehen, gleich nach den Oscars. Durch den Abend führten die Komödiantinnen Tina Fey und Amy Poehler. Die beiden sind übrigens auch in Wirklichkeit gute Freundinnen.
(KURIER / mich) Erstellt am
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