Erste Infos über Lugners Opernball-Gast

EPAepa02613456 Austrian businessman Richard Lugner (R) and his guest Moroccan Karima El-Marough, aka Ruby Rubacuore and host at the Vienna State Opera Ball 2011 in Vienna, Austria, 03 March 2011. The traditional Vienna Opera Ball takes place on 03 March.
Foto: EPA Lugner mit der Berlusconi-Gespielin Ruby

Richard Lugner hat bereits alles für seinen diesjährigen Stargast organisiert.

2014 machte ihm Kim Kardashian das Leben schwer - oder umgekehrt? - 2015 nahm Richard Lugner dafür mit einer äußerst umgänglichen Elisabetta Canalis vorlieb.

Mal sehen wie "pflegeleicht" sein diesjähriger Opernball-Stargast sein wird.

US-Schauspielerin aus Los Angeles

Der Vertrag ist jedenfalls schon längst unterschrieben und wurde nicht in letzter Minute wie etwa bei Lindsay Lohan unterzeichnet, die Mörtel dann doch einfach sitzen ließ und nicht von London nach Wien fliegen wollte.

Sophia Loren Foto: KrISTIAN BISSUTI

"Sie ist aus dem Raum Los Angeles. Und sie ist schon bekannt", erklärte der Baumeister gegenüber der APA. Offiziell vorstellen wird Lugner seinen Gast bei einer Pressekonferenz am 13. Jänner. "Der Vertrag ist seit fünf Wochen unter Dach und Fach. Sie hat schon einige Ideen, was sie machen will, aber das verrate ich noch nicht."

Wien interessiere sie sehr, erzählte Mörtel im Interview. Am 13. Jänner wissen wir dann wer als seine Begleitung fungiert.

Lugners bisherige Opernballgäste:

Noch nicht dabei: Elisabetta Canalis, sein Stargast 2015

1993: Joan Collins war damals Lugners Gast. Erstmals stand der Baumeister mit seinem Star im Blitzlichtgewitter. Den eigentlichen Anfang machte aber US-Sänger Harry Belafonte 1992. Damals war noch kaum Medienrummel um Lugners Gast vorhanden, weswegen wir nur mit einem aktuellen Foto von Belafonte während der Berlinale 2011 dienen können. 1994 begleitete Lugner eine andere Diva: Ivana Trump Angeblich kostete Mörtel dieser Auftritt nach heutiger Währung rund 35.000 Euro. Fotos wurden zwar gemacht, wüste Raufereien unter den Reportern blieben aber noch aus. 1995 gab es dann schon Rangeleien an der Treppe zu den Logen: Diva Nr. 3, Sophia Loren, war damals sein glanzvoller Opernball-Aufputz. Nach den Diven war 1996 das schrille Bond- und Disco-Girl Grace Jones zu Gast. Um Lugner kümmerte sich diese allerdings weniger, sondern mehr um ihren Begleiter - was "akustisch klar wahrnehmbar" war, wie Lugner später erzählte. Blaues Blut hielt 1997 mit Sarah Ferguson, der Herzogin von York, Einzug. Das Blitzlichtgewitter ließ die Herzogin fast ohne Regung über sich ergehen. 

(Bild: Martina und Werner Fasslabend, Sarah Ferguson, Christine und Richard Lugner) 1998 setzte Lugner auf Schauspielerin Raquel Welch, die der Öffentlichkeit damit wieder in Erinnerung gerufen wurde. "Zwischendurch haben wir eh Jüngere", so Richie galant wie immer. 1999 glänzte einmal mehr eine Schauspielerin in der Oper: Faye Dunaway.

Allerdings war in diesem Jahr auch Dolly Buster zu Gast, die großes Medieninteresse hervorrief. 2000 gab es gleich zwei Gäste: Jaqueline Bisset und "Naddel" Nadja Abdel Farrag (Bild). Ein Engel auf dem Opernball: 2001 amüsierte sich die 2009 verstorbene Farrah Fawcett mit dem Mausi und Richie. Lugner beschwerte sich damals über Fawcetts schwierigen Manager, dieser wollte für alle Extraeinlagen "eine Menge Geld". 2002 konnte der Baumeister endlich die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale am Opernball begrüßen. Einmal hatte die Diva schon abgesagt - gegen 1 Uhr rauschte die Diva aber auch schon wieder ab. Der Rummel war ihr wohl zu viel. Nicht weniger Trubel musste 2003 Pamela Anderson über sich ergehen lassen. 
"So arg wie heuer war es noch nie", stöhnte Lugner danach. Auch Anderson war das Gedränge nicht besonders angenehmen: "Ich war wirklich in Panik", erklärte die Ex-Badenixe. Nach dem eher schrillen Auftritt mit Pamela Anderson, setzte Mörtel im Jahr 2004 bei der Wahl seiner Opernballbegleitung auf mehr Seriosität und holte Schauspielerin Andie MacDowell nach Wien. Die gab sich allerdings dann auch eher langweilig. Scharf und vor allem turbulent wurde es 2005, als Lugner das Ex-Spice-Girl Geri Halliwell zum obligatorischen Walzer aufforderte. Doch die "Gewürznelke" verweigerte den Tanz, versteckte sich vor den Fotografen und schwieg zu Fragen der Journalisten. Kurz nach Mitternacht rauschte sie ins Hotel ab. Lugner schaffte es nicht einmal, sich von ihr zu verabschieden. 2006 holte Lugner mit Carmen Electra den zweiten "Baywatch"-Star in die Wiener Hofburg. Auch sie "floh" noch vor Mitternacht aus der Oper. Paris Hilton sorgte 2007 als sein 17. Operngast für das bisher größte Mediengedränge. So schaffte es die Hotelerbin erst in die Oper, nachdem die Polizei eingriff und ihr Platz verschaffte. Professionell absolvierte sie anschließend ihren Auftritt, verkündete wie "wunderbar der Opernball" sei und wie sehr ihr alles gefalle. Die Dame ist eben Profi ist derlei Dingen. Bild: Paris Hilton, Alfons Haider, Staatsoperndirektor Ioan Holender, Anna Netrebko und Richard Lugner. Aber um 00:30 Uhr war auch sie weg. Dem Party-Girl folgte 2008 die Edel-Stripperin Dita von Teese. Eingeladen wurde Von Teese auf dringenden Wunsch von Töchterchen Jacqueline Lugner. Doch der Herr Papa wusste mit der Amerikanerin offenbar weniger anzufangen. Sie sperrte sich fast eine halbe Stunde lang in der Toilette ein. Zu einer regelrechten Fotografen-Schlacht kam es 2009. Nicollette Sheridan wurde bereits beim Aussteigen aus dem Auto von den Promi-Fotografen geradzu erdrückt. Beschützt von Bodyguards und äußerst entnervt versuchte sie sich ihren Weg in die Oper zu bahnen. Abgerundet wurde die Szene von einem Zaungast, der mit Lugner-Maske vor dem Starlett auf und ab hüpfte und schrie: "Ich bins, der Richie!". Sheridan gab sich generell äußerst zickig in Wien. 2010 hatte Lugner mit seinem Gast so seine liebe Not. Erst sollte Lindsay Lohan kommen, die verpasste allerdings ihren Flieger. Pop-Titan Dieter Bohlen samt Freundin Carina sprang ein. Karima El-Marough alias "Ruby" wurde 2011 eingeladen. Die Presse mockierte sich über den Gast - immerhin war sie lediglich dafür bekannt, mit Silvio Berlusconi ein angebliches Techtelmechtel gehabt zu haben. Da konnten sogar Pamela Anderson oder Dita von Teese noch mehr. Doch immerhin ließ sich "Ruby Rubacuore" sogar auf die Tanzfläche bitten. 2012 brache Lugner wohl seinen nettesten Gast: Brigitte Nielsen war nach ihrem "Dschungelcamp"-Sieg im deutschen Fernsehen wieder in aller Munde. Sein unkompliziertester Star bislang, der bei Gesprächen durchaus auch in die Tiefe gehen kann und nicht nur Paris Hilton "Alles ist toll"-Vokabular besitzt. Ach ja, und Roger Moore war 2012 auch mit von der Partie. 2013 dann der vielleicht langweiligste Star für Lugner: Die Schauspielerin Mira Sorvino, deren Glanzzeiten im Kino schon Jahre zurückliegen. Neben Schlaftablette Sorvino hatte Lugner auch Gina Lollobrigida im Schlepptau. 2014 sollte dann wieder mehr Action her. Der Baumeister konnte tatsächlich Kim Kardashian für sich gewinnen - für angeblich mehr als 250.000 Euro. Die sagte aber einige zuvor fixierte Termine mit eigenartigen Begründungen ab und wollte auch in der Oper nicht viel mit ihrem Gastgeber zu tun haben. Nach einer Verarsche von Oli Pocher und einem Comedian, rauschte der Reality-Star dann auch schnell ab, ohne sich von ihrem Geldgeber zu verabschieden.

Aus dem Archiv

Kardashian verließ Opernball nach Beleidigung

Kim Kardashians früher Abzug vom Opernball hatte offenbar einen Grund: Laut TMZ verschaffte sich ein Unbekannter - wir wissen: es war Puls 4 Moderator und Komiker Chris Stephan -  Zugang zu dem It-Girl. Jedes Jahr erlaubt er sich Scherze mit Opernballgästen. Dunkel geschminkt und im weißen Anzug hat sich Chris Stephan ziemlich plump als Kims Verlobter Kanye West ausgegeben. Kardashian war geschockt und suchte schleunigst das Weite. Allerdings blieb sie noch auf dem Ball bis es zu einem weiteren Zwischenfall kam. Puls-4-Moderator und Stand-up-Comedian Chris Stephan entschuldigte sich heute via Facebook-Auftritt: "Es tut mir unheimlich leid, dass die Geschichte so in die Hose ging und komplett falsch verstanden wurde. Ich bin selbst Araber, geboren in Österreich! Ich wollte mit dieser Aktion in keinster Weise rassistisch sein und entschuldige mich nochmals dafür bei allen, die sich angegriffen gefühlt haben!" Im ORF-Interview antwortet Oliver Pocher auf die Frage, ob er mit Kim Kardashian tanzen würde: "Wir warten auf Niggas in Wien." Die Aussage ist eine Anspielung auf den Hit von Jay-Z und Kims Verlobten Kanye West "Niggas in Paris". Nach diesem Sager suchte Kim zweimal den Blickkontakt zur Mutter. Für die 33-Jährige dürfte das zu viel gewesen sein – empört soll sie den Ball verlassen haben. Nachzuhören in der TV-Thek. Und auch Gastgeber Richard Lugner bekommt in amerikanischen Medien sein Fett weg: Seine Beschwerden darüber, dass Kim sich nicht an sein Programm gehalten habe, kommen bei den Amis gar nicht gut an. Er wollte mit ihr alleine sein, habe sie fest angefasst, soll Kardashian den US-Medien berichtet haben. "Kim muss froh sein, dass der Ball vorbei ist", schreibt etwa HollywoodLife.com. Außerdem berichtet das Onlineportal: "Sie sagte ihren Leuten, Lugner wäre aggressiv, habe sie machmal angefasst und gebeten, die Security zu lockern." Lugner beschwert sich über Kim
Am Abend hatte sich der Baumeister beschwert, dass Kim äußerst kompliziert sie. Er musste mit Nina Bruckner und Freunden alleine zu Abend essen. Sein Gast Kim Kardashian erschien nicht zum Abendessen ins Grand Hotel. Begründung: Sie wollte ihr Baby stillen. Auch das Fotoshooting sagte sie ab. Schon am Nachmittag gab es Brösel mit dem Reality-Star: Die Autogrammstunde von in der Wiener Lugner City wurde nach weniger als fünf Minuten beendet. Aus "Sicherheitsgründen" brach das It-Girl das traditionelle Zusammentreffen mit Fans ab. Unter heftigen Buh-Rufen der zahlreichen Anwesenden und vollkommen abgeschirmt von Sicherheitsleuten wurde sie schließlich zur Limousine gebracht. "Ich weiß auch nicht, was da los ist, aber offenbar ist es vorbei", wunderte sich noch der Moderator. Einen erkennbaren Grund für den Abbruch gab es nicht. Dabei hatte alles friedlich begonnen: Gemeinsam mit ihrer Mutter kam Kim Kardashian in der Lugner City an. Bei der Pressekonferenz schwärmte sie noch vom Ball: "Ich fühle mich sehr geehrt, zu diesem außergewöhnlichen Event eingeladen zu sein“, erklärte sie. Im Vorfeld hatte sie sich mit Fotos informiert. "Ich bin so aufgeregt." Ihre Aufregung wird der Reality Star auch mit ihren Fans rund um den Globus teilen – Kardashian versprach jede Menge Tweets und Instagram-Fotos. Ihren Gastgeber bezeichnete die Schauspielerin als "amazing". "Er ist so liebenswürdig und ein guter Gastgeber", erklärte sie. Für den Ball wird sich Kardashian in eine hellpink-schwarze Robe werfen. "Das ist eine Farbe, die ich schon lange nicht mehr getragen habe." Immerhin ist sie noch in Besitz all ihrer Sachen, ihrer Mutter kam während des Fluges einiges abhanden. "Sie haben alle ihre Koffer durchwühlt, wir sind sehr traurig", sagte das It-Girl. Vor der Autogrammstunde hatte Kanye Wests Verlobte schon vereinzelt Autogramme gegeben. Doch dann war der Trubel offenbar zu groß. Nach dem Abbruch zogen die vor allem weiblichen Fans enttäuscht ab. Und es kommt noch dicker: Viel mehr Präsenz als bei der Presskonferenz kann sich Lugner nicht erwarten. Tanzen wird die 33-Jährige am Opernball nicht.
  "Ich bin überhaupt kein Tanzexperte, bitte verurteilt mich nicht", meinte Kardashian. Das Tanzen wird Kris Jenner übernehmen, Kim freut sich auf das Zuschauen. Miss World kommt nicht
Ivian Sarcos, Miss World 2011 und geplanter Opernballgast von Richard Lugner, wird den Ball am Abend definitiv nicht besuchen. "Sie hat den Flug verpasst und ihre Managerin in Wien konnte keinen anderen organisieren", sagte der Baumeister der APA. Dementsprechend wird es auch keine Termine mit Sarcos in den kommenden Tagen geben. Lugners Hauptgast, Kim Kardashian, sollte den Ball hingegen planmäßig besuchen. Schon am ersten Abend durchkreuzte Kardashian Lugners Pläne: Ihre Ankündigung, sie wolle ein Schnitzerl in Wien probieren, machte sie ohne Gastgeber wahr. Mit ihrer Mutter ging es Mittwochabend - ohne Richard Lugner - ins Restaurant Figlmüller. Dort gab es neben Schnitzel auch Apfelstrudel für die US-Ladys, die eigentlich den Tag mit Kalorienzählen verbringen. Kim Kardashian trug erneut ihr Lieblingsstück, einen Kamelhaarmantel von Max Mara, Mama Kris bevorzugte Nerz. Von Thomas Figlmüller gab's zum Abschluss ein Kochbuch für Miss Jenner. Am Mittwochnachmittag wurde Kim Kardashian von Richard Lugner schon sehnsüchtig erwartet, um 16:30 Uhr war es soweit. Sein Opernball-Stargast ist in Wien gelandet. Äußerst nett sei sie, so Mörtel. Es habe überhaupt keine Probleme gegeben. "Sie ist absolut freundlich, alles passt", erklärte Lugner. Mit einer 13-köpfigen Entourage und ihrer Mutter Kris Jenner (re. im Bild) landete sie am Flughafen Wien. Ein schwarz-pinkes Kleid von Ralph Lucci werde sie am Ball tragen, erzählte die 33-Jährige dem Baumeister. In der Limousine, die sie abholte und ins Grand Hotel brachte, herrschte ein von Kardashian auferlegtes Alkoholverbot. Nur originalverschlossenes Mineralwasser durfte es im Auto geben. Mit ihrem Gastgeber wollte sie nicht im selben Auto ins Hotel fahren. Die Damen hatten offenbar vor ihrem Ball-Auftritt viel zu tun. Miss Kardashian hat es etwas zu gut gemeint mit dem Aufputzen für den Opernball. Am Dienstag weilte sie noch mit ihrem Verlobten Kanye West in New York, wo Kim ihr extrem gestrafftes Antlitz präsentierte. Wirklich natürlich sieht ihr erschrockenes Gesicht nun nicht mehr aus.
  Ihre Sucht nach Makellosigkeit hat ein fratzenhaftes Gesicht hervorgebracht. Erst vor einigen Tagen dürfte sie der Übermut in Sachen Faltenfreiheit gepackt haben - ob der Grund dafür der Opernball-Besuch war? Ihr Gastgeber Richard Lugner ließ sich jedenfalls auch eine Ration Botox spritzen, um für den Ball fesch zu sein. In ihrer Reality-Show zeigte Kim erst vor kurzem, wie sie mit Laserbehandlungen ihre Dehnungsstreifen an den Brüsten bekämpft. Tochter North ist acht Monate alt. Bei ihren Sonderwünschen zeigte sich Kardashian bisher überraschend einfach. Ihr einziges Begehren war ein zweites Baby-Bett. "Eines in ihrem Zimmer und eines in dem von der Nanny. Sonst will sie eigentlich nichts", erzählte Lugner. Ganz angetan war der Baumeister indes von der Mutter von Kardashian, Kris Jenner. "Für die müssen wir unbedingt etwas planen. Haben Sie die schon gesehen? Sehr apart, sehr fesch." Kanye West, ihr Verlobter, ist in Wien nicht mit von der Partie. Ihr Plan für Donnerstag:
Um 13 Uhr gibt's eine Pressekonferenz in der Lugner City und eine Autogrammstunde. Um 18.30 Uhr folgt der Fototermin im Abendkleid, dann ein Abendessen. Um 21 Uhr machen sich alle auf den Weg in die Oper. Wie schon zum Hahnenkammrennen, will Mörtel Nina "Bambi" Bruckner in die Oper mitnehmen. Kolibri und Katzi haben das Nachsehen. Lungers Gäste
2013 war Richard Lugner mit seinen Gästen etwas untergegangen: Die 85-jährige Gina Lollobrigida war im Vorjahr mit Lugner auf dem Opernball. "Gina Nazionale" war der zweite Mörtel-Gast 2013. Lugner tritt immer öfter mit gleich zwei Star-Gästen an. Richard "Mörtel" Lugners Hauptgast für 2013 war Mira Sorvino, die für den Film "Geliebte Aphrodite" 1996 den Oscar und Golden Globe erhielt. Dann wurde es allerdings still um sie. Skandalfrei ist Sorvino bis dato wirklich - so wie es Lugner angekündigt hatte. Allerdings auch etwas langweilig. Wir zeigen Ihnen die bisherigen Gäste von Richie: Den Anfang machte US-Sänger Harry Belafonte 1992. Damals war noch kaum Medienrummel um Lugners Gast vorhanden, weswegen wir nur mit einem aktuellen Foto von Belafonte während der Berlinale 2011 dienen können. Anders sieht es da schon 1993 aus: Joan Collins war damals Lugners Gast. Erstmals stand der Baumeister mit seinem Star im Blitzlichtgewitter. 1994 begleitete Lugner eine andere Diva: Ivana Trump
Angeblich kostete Mörtel dieser Auftritt nach heutiger Währung rund 35.000 Euro. 
Fotos wurden zwar gemacht, wüste Raufereien unter den Reportern blieben aber noch aus. 1995 gab es dann schon Rangeleien an der Treppe zu den Logen: Diva Nr. 3, Sophia Loren, war damals sein glanzvoller Opernball-Aufputz. Nach den Diven war 1996 das schrille Bond- und Disco-Girl Grace Jones zu Gast. Um Lugner kümmerte sich diese allerdings weniger, sondern mehr um ihren Begleiter - was "akustisch klar wahrnehmbar" war, wie Lugner später erzählte. Blaues Blut hielt 1997 mit Sarah Ferguson, der Herzogin von York, Einzug. Das Blitzlichtgewitter ließ die Herzogin fast ohne Regung über sich ergehen. 

(Bild: Martina und Werner Fasslabend, Sarah Ferguson, Christine und Richard Lugner) 1998 setzte Lugner auf Schauspielerin Raquel Welch, die der Öffentlichkeit damit wieder in Erinnerung gerufen wurde. "Zwischendurch haben wir eh Jüngere", so Richie galant wie immer. 1999 glänzte einmal mehr eine Schauspielerin in der Oper: Faye Dunaway.

Allerdings war in diesem Jahr auch Dolly Buster zu Gast, die großes Medieninteresse hervorrief. 2000 gab es gleich zwei Gäste: Jaqueline Bisset und "Naddel" Nadja Abdel Farrag (Bild). Ein Engel auf dem Opernball: 2001 amüsierte sich die 2009 verstorbene Farrah Fawcett mit dem Mausi und Richie.

Lugner beschwerte sich damals über Fawcetts schwierigen Manager, dieser wollte für alle Extraeinlagen "eine Menge Geld". 2002 konnte der Baumeister endlich die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale am Opernball begrüßen. Einmal hatte die Diva schon abgesagt - gegen 1 Uhr rauschte die Diva aber auch schon wieder ab. Der Rummel war ihr wohl zu viel. Nicht weniger Trubel musste 2003 Pamela Anderson über sich ergehen lassen. 
"So arg wie heuer war es noch nie", stöhnte Lugner danach. Auch Anderson war das Gedränge nicht besonders angenehmen: "Ich war wirklich in Panik", erklärte die Ex-Badenixe. Nach dem eher schrillen Auftritt mit Pamela Anderson setzte Mörtel im Jahr 2004 bei der Wahl seiner Opernballbegleitung auf mehr Seriosität und holte Schauspielerin Andie MacDowell nach Wien. Die gab sich allerdings dann auch eher langweilig. Scharf und vor allem turbulent wurde es 2005, als Lugner das Ex-Spice-Girl Geri Halliwell zum obligatorischen Walzer aufforderte. Doch die "Gewürznelke" verweigerte den Tanz, versteckte sich vor den Fotografen und schwieg zu Fragen der Journalisten. Kurz nach Mitternacht rauschte sie ins Hotel ab. Lugner schaffte es nicht einmal, sich von ihr zu verabschieden. 2006 holte Lugner mit Carmen Electra den zweiten "Baywatch"-Star  in die Wiener Hofburg. Auch sie "floh" noch vor Mitternacht aus der Oper. Paris Hilton sorgte 2007 als sein 17. Operngast für das bisher größte Mediengedränge. So schaffte es die Hotelerbin und Neo-Rennstallbesitzerin erst in die Oper, nachdem die Polizei eingriff und ihr Platz verschaffte. Professionell absolvierte sie anschließend ihren Auftritt, verkündete wie "wunderbar der Opernball" sei und wie sehr ihr alles gefalle. Bild: Paris Hilton, Alfons Haider, Staatsoperndirektor Ioan Holender, Anna Netrebko und Richard Lugner. Aber um 00:30 Uhr war auch sie weg. Dem Party-Girl folgte 2008 die Edel-Stripperin Dita von Teese. Eingeladen wurde Von Teese auf dringenden Wunsch von Töchterchen Jacqueline Lugner. Doch der Herr Papa wusste mit der Amerikanerin offenbar weniger anzufangen. Sie sperrte sich fast eine halbe Stunde lang in der Toilette ein. Zu einer regelrechten Fotografen-Schlacht kam es 2009. Nicollette Sheridan wurde bereits beim Aussteigen aus dem Auto von den Promi-Fotografen geradzu erdrückt. Beschützt von Bodyguards und äußerst entnervt versuchte sie sich ihren Weg in die Oper zu bahnen. Abgerundet wurde die Szene von einem Zaungast, der mit Lugner-Maske vor dem Starlett auf und ab hüpfte und schrie: "Ich bins, der Richie! 2010 hatte Lugner mit seinem Gast so seine liebe Not. Erst sollte Lindsay Lohan kommen, die verpasste allerdings ihren Flieger. Pop-Titan Dieter Bohlen samt Freundin Carina sprang ein. Karima El-Marough alias "Ruby" wurde 2011 eingeladen. Die Presse mockierte sich über den Gast - immerhin war sie lediglich dafür bekannt, mit Silvio Berlusconi ein angebliches Techtelmechtel gehabt zu haben. Da konnten sogar Pamela Anderson oder Dita von Teese noch mehr. Doch immerhin ließ sich "Ruby Rubacuore" sogar auf die Tanzfläche bitten. 2012 hatte Lugner einen äußerst angenehmen Gast an seiner Seite. Brigitte Nielsen, die kurz zuvor Dschungelkönign in der Trash-TV-Show wurde, war pflegeleicht und stets charmant zu Presse und Lugner. Auch Roger Moore hatte Mörtel 2012 in seine Loge geladen. Der vielleicht entspannteste Ballabend für Herrn Lugner. Ob das 2014 auch so sein wird? Mit Kim Kardahsian wohl kaum.

(kurier, apa / mich) Erstellt am
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