Salzburg will keinen Schnellschuss fabrizieren

Jonatan Soriano
Foto: AP/Kerstin Joensson Kapitän Jonatan Soriano steht Salzburg bald wieder zur Verfügung.

Der Winterkönig will laut Sportchef Freund nur einen neuen Spieler holen, der"wirklich passt".

Salzburgs neuer Trainer Óscar Garcia wurde im Trainingslager in der Türkei nicht müde zu betonen, dass er noch Spielerwünsche hat – auch, weil zahlreiche potenzielle Stammspieler derzeit verletzt (Leitgeb, Yabo), erkrankt (Keita), angeschlagen (Pehlivan, Soriano) oder bei ihrem Nationalteam (Minamino) sind.

Allerdings gestaltet sich die Suche nach geeigneten Verstärkungen in der Wintertransferzeit naturgemäß schwierig. „Wir werden auf dem Transfermarkt nur aktiv werden, wenn es ein Spieler ist, der wirklich passt. Denn in der Breite sind wir gut aufgestellt“, erklärte  Salzburg-Sportchef Christoph Freund.

Europa-Erfahrung

Der Winterkönig sucht laut Freund einen Spieler, „der Torgefahr ausstrahlt und gleich funktionieren soll“.  Daher kommt nur jemand in Frage, der derzeit schon in Europa spielt oder gespielt hat, und nicht jemand aus Afrika oder Südamerika, der sich in Österreich erst eingewöhnen muss.

Deshalb ist auch der Nigerianer Chisom Elvis Chikatara, der auf der Gerüchtebörse mit Salzburg in Verbindung gebracht wird,  derzeit kein Thema.  Der 20-Jährige ist momentan bei der  Afrikanischen Nationenmeisterschaft  in Ruanda, bei der nur Fußballer spielberechtigt sind, die in den nationalen Ligen spielen, der Shooting Star. Chikatara erzielte in den ersten beiden Turnierspielen vier Tore für Nigeria.

Entwarnung bei Soriano

Ein positive Nachricht für Óscar gab es am trainingsfreien Montag auch. Die MRT-Untersuchung des lädierten Oberschenkels von Jonatan Soriano ergab, dass sein spanischer Landsmann, der im Trainingslager wegen Schmerzen einige Tage nicht mit der Mannschaft trainieren konnte und auch im Test gegen FSV Frankfurt (0:1)  fehlte, keine Muskelverletzung hat.

(KURIER) Erstellt am
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