Wiener Arzt soll Wladimir Putin behandeln

Vladimir Putin
Foto: AP/Alexei Druzhinin Der russische Präsident meidet seit Wochen die Öffentlichkeit. Ein internationales Rätselraten um die Gründe setzte daraufhin ein.

Dem KURIER liegen Informationen vor, wonach Russlands Präsident unter Rückenbeschwerden leidet.

Wie der Kurier am Sonntag erfuhr, soll Wladimir Putin derzeit von einem österreichischen Orthopäden behandelt werden. Dieser sei nach Moskau gereist, um den russischen Staatschef wegen Rückenproblemen zu behandeln, hieß es.

Putin wurde seit bereits knapp zwei Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Seine Abwesenheit hat wilde Spekulationen keimen lassen: Seine Geliebte habe ein Kind geboren, er habe ein schweres Krebsleiden und liege im Sterben und gar von einem möglichen Putsch gegen ihn war die Rede.

Tatsächlich aber zeichnen sich vor allem nach dem Mord an Oppositionspolitiker Boris Nemzow Bruchlinien innerhalb der russischen Führung zwischen Putins Gefolge und einem radikaleren, nationalistischeren Flügel ab (mehr dazu hier).

Gerüchteküche

Spekulationen über den Verbleib Putins

Wladimir Putin ist seit einigen Tagen nicht mehr öffentlich aufgetreten. Medien und Verschwörungstheoretiker lieferten prompt mögliche Erklärungen für das Abtauchen des starken Mannes. Eine kleine Auswahl an Gerüchten der letzten Tage:

Wladimir Putin ...

  • wurde von Hardlinern mit Unterstützung der Russisch-orthodoxen Kirche gestürzt und sitzt als Gefangener im Kreml.

  • ist in der Schweiz, wo seine angebliche Geliebte ein Kind entbunden hat.

  • hat die Grippe.

  • erlitt einen Schlaganfall.

  • leidet unter einer Krebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium.

  • ist tot.
Berichte

Putin wollte vor einem Jahr Atomarsenal in Alarm versetzen

Russland war während des Konfliktes um die ukrainische Halbinsel Krim vor einem Jahr kurz davor, sein Atomwaffenarsenal für den Fall eines Militärangriffs des Westens in Alarmbereitschaft zu versetzen. Das sagte der russische Präsident Putin laut Äußerungen, die am Sonntagabend im russischen Fernsehsender Rossija 1 schriftlich gezeigt wurden. "Wir waren bereit, es zu tun", sagte Putin demnach.

In der Ostukraine gilt heute eine Waffenruhe - doch am Sonntag gab es erneut Verstöße. Ein Kämpfer einer regierungsnahen Miliz wude getötet und ein Soldat verletzt. Es war das erste Todesopfer auf Regierungsseite seit vier Tagen. 

(Kurier / ps) Erstellt am
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