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14.

Dezember

2012

Letztes Update am 14.12.2012, 17:00

Schachtel.

Vor dem Hintergrund steigender Wohnungspreise und sinkendem Angebot sind neue Wohnformen gefragt. Jungunternehmer aus Graz haben das Start-up ContainMe gegründet und sich dafür die Containercity in London zum Vorbild genommen. Es geht um Modulhäuser, als Basiskonstruktion dienen ausrangierte Frachtcontainer. Das Architektenduo Maresch und Brencic, unterstützt vom Science Park Graz, macht daraus modernes Wohnen.Das Grundmaß von 2,4 x 6 Metern eines Container kann durch Anbau und Aufeinanderstapeln auf 48 bis 132 Quadratmeter erweitert werden. Der Vorteil der Behälter: Sie sind robust, die Bauzeit ist gering und das Haus ab 1300 Euro pro relativ günstig.Der Container bildet nur das Gerüst, die Fassade ist aus Holz, die Wände werden mit Lehm verkleidet, ein unbehandelter Holzboden macht es wohnlich. Das Dach ist begrünt, Niedrigenergiestandard wird durch Vakuumdämmung erreicht.Je nach Lebenssituation kann dazugebaut oder reduziert werden. Die Idee ist gut, es braucht aber einen besseren Namen: Container klingt weder nach Ökohaus noch nach Luxus ...


ulla.gruenbacher(at)kurier.at

(KURIER) Erstellt am 14.12.2012, 17:00

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