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30.

Dezember

2012

Letztes Update am 30.12.2012, 16:28

Kopfweh.

Silvester ist das seltsamste Fest im Jahr. Keiner mag es wirklich, fast alle begehen es trotzdem. Die meisten Leute trinken zu viel, essen zu viel, schieben sich mit Zigtausenden durch überfüllte Straßen und schwören sich schon um 2 Uhr, nächstes Jahr GANZ SICHER mit einer Tasse Tee zu Hause zu bleiben.

Das Fernsehprogramm bildet diese Ambivalenz wunderbar ab, die bitter(-süße) Hysterie rund um den Jahreswechsel – eigentlich nur eine nasskaltfeuchte Winternacht unter vielen, die man am besten in Bett oder Badewanne verbrächte.

„Silvesterstadl“ mit Andy Borg – ein Schnaps! „Wir sind Kaiser“, das ORFeins-Äquivalent zum „Silvesterstadl“ – noch ein Schnaps! „Ein echter Wiener geht nicht unter“ – mindestens drei Bier! „Dinner For One“ – Sherry, Champagner, Weißwein und Portwein! Donauwalzer – Ssssekt! Neujahrskonzert – Kopfweh.

anna.gasteiger@kurier.at

(KURIER) Erstellt am 30.12.2012, 16:28

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