Pro Corpore

…
Foto: KURIER /gruber franz, Franz Gruber

Luxuriös. Eine Kombination aus Therapie und Training im Kampf gegen typische Wehwehchen.

Ich hab’s im Nacken und in der Schulter – manchmal reicht eine falsche Bewegung und ich kann mich tagelang nicht rühren. Um das möglichst zu verhindern, ist regelmäßiges Training das Um und Auf. 

Pro Corpore sieht auf den ersten Blick aus wie ein Luxus-Fitness-Spa. Der großzügige Eingangsbereich erinnert an eine Schicki-Micki-Hotelrezeption, im Wartebereich liegen englische und russische Hochglanz-Modemagazine. Auch das obligatorische Beauty-Center fehlt nicht. Das Erstgespräch findet mit dem Gründer und Osteopathen Tomasz Teszner statt. „Die Therapie beginnt mit dem Schmerz“, erklärt er mir, bevor er anfängt, nach dem „Fasziendistorsionsmodell“ in der Tiefenmuskulatur meine kritischen Schmerzpunkte wegzudrücken. Den einen oder anderen Aufschrei kann ich mir dabei nicht verkneifen. Danach geht es zum Zirkeltraining. Im Kreis stehen typische Fitnessgeräte zum Aufbau der Muskulatur – doch hier steckt High-Tech dahinter: Teszner geht mit mir jedes Gerät durch, stellt Sitzposition und Trainingsgewicht auf mich ein und speichert alles auf einer Chipkarte ab. Bei meiner ersten Runde muss ich die Karte nur noch in das jeweilige Gerät stecken und es fährt automatisch in die richtige Position – nicht schlecht! Bei manchen Übungen drückt Teszner noch etwas an den kritischen Stellen nach.

Tags darauf fühlen sich meine Schultern so beweglich wie lange nicht mehr. Das Training alleine ist high-tech, aber nicht neu – in Kombination mit der therapeutischen Behandlung tut man sich jedenfalls etwas Gutes.

Geeignet für Fitnessfaule mit Wehwehchen und alle, die ihr Training mit einer Therapie verbinden wollen.
Fun Factor Wenn der Körper nicht mehr zwickt, macht der Alltag viel mehr Spaß.
Effekt Sind die schmerzhafte Behandlung und das Zirkeltraining durchgestanden, dankt der Körper mit Beschwerdefreiheit.
Infos Die Mitgliedschaft umfasst das Pro Corpore-Zirkeltraining (ab 140 Euro/Monat); Therapie mit Überweisung zum Teil bei der Krankenkassa einreichbar. Näheres unter www.pro-corpore.at

Der Besuch bei Pro Corpore beginnt mit einer Behandlung durch den Gründer und Osteopathen, Tomasz Teszner. „Die Therapie beginnt mit dem Schmerz“, erklärt er mir, bevor er anfängt, nach dem „Fasziendistorsionsmodell“ in der Tiefenmuskulatur meine kritischen Schmerzpunkte wegzudrücken. Dabei bringt er meinen Körper ziemlich zum Knacksen... ...und verdreht ihn in scheinbar unmögliche Positionen. Danach geht es zum Zirkeltraining. Teszner stellt die Geräte genau auf mich ein. ...und speichert die Einstellungen auf einer Chipkarte ab. Auf dem Bildschirm wird meine Leistung genau angezeigt. Genauso wie Informationen darüber, ob ich zu schnell oder zu langsam bin. Bei manchen Übungen drückt Teszner noch an meinen kritischen Punkten nach - aua! Die Wassersäule sprudelt immer für 60 Sekunden - das ist die Zeit, die ich die meisten Übungen durchhalten muss. Dann ist 30 Sekunden Ruhe in der Säule und ich habe Zeit zum nächsten Gerät zu wechseln. Am Ende des Trainings werden alle Messdaten gespeichert... Teszner kann sich so regelmäßig einen Überblick über den Trainingserfolg verschaffen und am Computer einstellen, ob manche Übungen beim nächsten Mal noch schwerer werden.
(KURIER) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?