Alle zum Appell im Londoner Zoo

Zu Jahresbeginn findet im Londoner Zoo eine Volkszählung statt - der tierischen Bewohner.

17.500 Tiere bewohnen den Zoo in London. Ob dem auch wirklich so ist, wird jährlich kontrolliert. (Bild: Ochsenfrosch) Dafür müssen alle Tiere zum Appell antreten, auch die Totenkopfäffchen. Sie sind eigentlich in Mittel- und Südamerika beheimatet. Publikumswirksam wird der Appell auch gleich für ein öffentliches Photoshooting genutzt - Dafür gibt es für die Mexikanische Rotknie-Tarantel Auslauf. Sie kann bis zu 30 Jahre alt werden. Das Fotografieren läuft je nach Naturell der Bewohner mehr oder weniger kompliziert ab - hier eine Heidi Klum unter den Eulen. Dieser Brillenkauz ist mehr am Clipboard interessiert als am Foto. Er ernährt sich am liebsten von kleinen Säugetieren – bis hin zur Größe von Opossums – und Vögeln. Die Diamantpython zeigt da schon mehr Interesse an der Kamera. Die Erdmännchen verwechseln Pflegerin Tegan McPhail mit einem Kletterbaum. Erdmännchen haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten und sind Gruppentiere. Mit Leckerlis wurden sie zur Zählung aus ihrem Bau gelockt, Und wollen noch mehr. Tierpflegerin Zuzana Matyasova versucht mit den Pinguinen aufs Bild zu kommen. Schwimmend legen sich die Pinguine leiber in Pose. Die Heuschrecke getarnt als Blatt nutzt Tierpfleger Jeff Lambert zum Posen. Auch die Malaiische Riesengespenstschrecke - hier mit männlichem Artgenossen auf dem Rücken - ist zur Zählung erschienen.

                             

(Kurier) Erstellt am
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