WerWasWo: Oktoberfestl im Ferstel

Veronelli-Olivenöle zu Gemüse im Tian +++ Es gibt Lamm vom Ultental +++ Mangalitzaessen +++ Joachim Gradwohl zu fabios +++ Paul Bocuse lebt +++

Was sich tut in der Welt des guten Essens, erfahren Sie hier in aller Kürze und Würze. 26. September: Veronelli Olivenöle und Gemüse im Tian
Olivenölexperte (in Italien staatlich geprüft) Heinrich Zehetner präsentiert am 26. September die sortenreinen Olivenöle nach der Veronellimethode zu einem vegetarischen Menü. Sommelier Alexander Adlgasser wird die Weine dazu aussuchen. Eine spannende Sache.
www.tian.at
Lammwochen im Ultental
Allerlei vom Lamm, das jetzt herrlich nach den frischen Wiesenkräutern schmeckt, von denen es sich während der vergangenen Monate ernährt hat, gibt es in der zweiten Septemberhälfte im Ultental und auf dem Kuppelwieser Bauernmarkt.
www.ultental.it Auf den Geschmack der Schweine kommen
Mangalitza. Kultschwein unter allen, die keine Angst vor Fettrandln und Schwartln haben. Am 3.August gibt es das als Spanferkel. Ort des Festes ist die Arche de Wiskentale, 2013 Wischatal 20. Dazu gibt es Weine aus dem Frial. Anmeldung bis spätestens 2. August erbeten.
T 0676 549 53 44
www.dewiskentale.com,
Joachim Gradwohl zu fabios
Gute Aussichten für Wiener Feinesser. Erst war`s nur ein kleines Gerücht, dann - unwidersprochen - wurde es langsam eine Gewissheit. Fast. Einer der besten Köche des Landes, immer für locker drei Hauben gut, soll im Herbst mit einem Teil seiner langjährigen Mitstreiter im total facegelifteten fabios einsteigen. Das fabios, selbst seit zehn Jahren eines der wichtigsten, weil kosmopolitischen Restaurants der Stadt, dessen Servicebrigade ebenfalls ihresgleichen sucht, bringt sich damit wieder ins kulinarische Stadtgespräch. Wobei: das Gerücht ist nicht widersprochen, aber von Fabio Giacobello auch nicht bestätigt. Paul Bocuse Opfer eines Internet-Hoax
Während der VieVinum und im Netz kursierte ein böses Gerücht: Paul Bocuse wäre am Wochenende verstorben, hieß es. Doch die Legende lebt. Übrigens hat er auf die Frage, wer denn in seinem 3-Sterne-Restaurant in Collonges Mont d`Or koche, wenn er selbst nicht anwesend sei, folgendes geantwortet: "Derselbe, der kocht, wenn ich da bin." Der Naschmarkt wird zur Genussregion
Am 1. und 2.Juni bieten österreichische Produzenten genießenden Naschmarktbesuchern ihre ausgesuchten Hervorbringungen an. Das Rahmenprogramm ab 14.00 Uhr bilden ein so genannter Genusspfad, dem entlang sich alles ums Thema Gemüse, Obst, Käse und andere sowie deren Zubereitung dreht Stefan Brandtner poppt up im Salzburger Glockenspiel
Brandtner 63 galt als eines der kultigsten Lokale Salzburgs, ein Pop-Up-Restaurant, antielitär und preisgünstig, im Salzburger "Gusswerk". Jetzt übernimmt Brandtner für den Festspielsommer das Glockenspiel, nachdem Do&Co mit dem Demel dort keine wirtschaftlichen Erfolge feiern konnte. Einen Wiener Demel brauchten die Zuckerbäcker-mäßig verwöhnten Salzburger ja nicht, ein neues Lokalkonzept in der Innenstadt werden sie aber begrüßen. Hermann Botolen verlässt Artner
Nicht weil KURIER.at jetzt plötzlich zum Branchenmagazin mutiertist, sondern weil ein Fall wie dieser eine österreichische Entwicklung aufzeigt: Topköche und Topsommeliers finden in Österreich kaum adäquate Jobs. So verlässt Hermann Botolen nach einem Jahr als Maitre und Sommelier das Restaurant Artner, zu dessen Weinauswahl Botolens herausragendes Weinwissen, sagen wir es ehrlich, eigentlich nie wirklich gepasst hat. Gute Aussichten für den Häupl in Seewalchen
Das berühmte Gasthaus mit Spitzenhotelambitionen und einem der spektakulärsten Ausblicke auf den Attersee, das in den letzten letzten zehn Jahren durch alle Untiefen des Konkurses und oftmaliger Küchenchefwechsel gehen musste, hat einen der besten Chefs an Land gezogen. Klaus Kobald gilt als ruhiger Denker am Herd, kein Schreihals, der seinen früheren Stationen von den Sazianistuben bis zur Villa Schratt Michelin-Sterne und Hauben erkochte. Man darf gespannt sein und optimistisch in die Sommersaison blicken. Spargelessen in barockem Rahmen
Einmal Spargel genießen, wo schon Kaiserin Maria Theresia dinierte: Im Barockschloss Hof. Möglich wird das bei der großen Spargelgala am 28. April, bei der Haubenkoch Adi Bittermann ein 4-gängiges Menü kredenzt. Nicht fehlen darf die passende Weinbegleitung von Top-Winzern aus der Region.
Infos:Spargelgala auf Schloss HofSamstag, 28. April 2012, ab 18 UhrPreis pro Person: € 79,-Inkludierte Leistungen: Eintritt Schloss Hof, Aperitif & Appetithappen, 4-Gang-Menü, Weinbegleitung
Kartenbestellung über oeticket.com, nähere Informationen unter Tel.: +43 2285/20 000
Als Vorgeschmack auf die Genüsse während der Gala entführt das Kammerorchester der Philharmonie Marchfeld bereits um 17 Uhr bei einem Konzert mit Werken von Mozart, Haydn und Schubert in die Wiener Klassik. Konzertkarten um € 34,-unter Tel. 02282/3519 oder vor Ort erhältlich.
Nur 13. und 14. April: Slow Food Weinviertel im Generali Center
Der Ort ist etwas ungewöhnlich für eine Ausstellung der Slow Food-Produzenten. Im Generalicenter kennt man eher Pizza, Computerspiele, Billigjeans und die Reisebörse. Die Weine von Wimmer-Czerny, Spezialitäten vom Mangalitzaschwein, asiatische Salate vom Biohof Adam, Köstliches vom Alpenlachs aus der Schneeberggegend (liegt übrigens nicht im Weinviertel, aber wer wird denn streng sein?), Biobrot,  irrsinnig gute Paradeisersaucen von Daniela Herfeldt und - wie im Kurier unlängst groß berichtet - die kultigen Blutwürste von der Fleischerei Dormayerschmecken aber auch in dieser dem Konsumismus ohne Nachzudenken gewidmeten Umgebung gut. Und manches kann man nach dem Probieren ja auch nach Hause nehmen und dazu das Slow-Food-Manifest studieren. Das Palais Ferstel feiert ein FrühlingsfestAm 12. April  ab 16 Uhr und am 13. April ab 14 Uhr laden fünf kulinarisch wertvolle Shop-, Bistro- und Café-Betreiber zu genussvollen Stunden ein. Es erwarten die frühlingshungrigen Besucher und Gäste das Beaulieu mit Savoir-Vivre von seinen delikatesten Seiten, das Café Central – die Wiener Institution der Kaffeekultur, Olivarium – wo sich gesunde Ernährung, Gaumenfreuden und mediterraner Stil glänzend paarenund die Vulcanothek – Steirische Rohschinken und harmonierende Weine. Im Xocolatpräsentiert sich die Welt des Schokoladen-Wohlgeschmacks in ausgewählten Beispielen.Ferstels Feines Frühlingsfest bietet eine kulinarische Alternative zum Spaziergang über regennasse Wienerwaldwiesen.
Das Beaulieu bittet die Besucher an die Champagner- und Austern-Bar. Café Central lädt zur Verkostung von Kaffee- und Dessertspezialitäten ein.  Olivarium verschafft den Besuchern Einblick in die Welt der feinsten Olivenöle und mediterranen Genüsse Vor der Vulcanothek werden Rohschinken verschiedener Reifegrade aufgeschnitten und passende Weine eingeschenkt Bei Xocolat zeigen Chocolatiers, wie edles Konfekt hergestellt wird. Sollte Ihnen das Zuschauen zum Glück nicht reichen, dürfen Sie auch hineinbeißen. Zu Ostern gibt`s in Salzburg blaue Gans
Andrea Gfrerer sperrt nach dreimonatiger Umbauphase die blaue Gans in der Getreidegassde wieder auf. Zur Housewarmingparty am 30.3. gibt es Salz und Brot, wie es sich gehört, aber auch Saibling und Rindsbackerl. Ob man die neuen Zimmer besichtigen kann, ist eher zweifelhaft, denn die sind wahrscheinlich alle ausgebucht. Osterfestspiele sind. Steirische Spezialitäten im Porta Dextra
Die alten Römer hätten mit der schier unüberschaubaren Fülle an kulinarischen Köstlichkeiten ihre Freude gehabt:  In dem Spezialitätengeschäft Porta Dextra, an dessen Standort sich früher das rechte Tor des römischen Militärlagers Vindobona befand, gibt es ausschließlich österreichische Lebensmittel von kleinen Produzenten. Die Palette reicht dabei von Marmeladen, feinen Teigwaren und Weinen bis hin zu handgeschöpften Schokoladen. Alle angebotenen Delikatessen hat Peter Haas gemeinsam mit seiner Frau Eva persönlich ausgewählt.  Diesen Freitag lädt die Porta Dextra zu einer Verkostung steirischer Spezialitäten ein. So kann man sich zum Beispiel ein Mangalitza Sugo mit Nudeln, ein fruchtiges Schilcher-Weingelee mit Käse, einen mild- süßen Hauszwetschkennektar oder einen südsteirischen Morillon schmecken lassen. Auch edle Destillate und spezielle Likörkreationen, etwa einen Apfelstrudellikör, sowie regionale Weine kann man probieren. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt der mehrfach prämierte Kürbiskernöl-Produzent Friedrich Dirnbauer mit seiner Harmonika. Als Höhepunkt des Abends findet eine Tombola statt, bei der man exquisite Produkte und einen Kurzurlaub in der steirischen Toskana gewinnen kann. In den liebevoll restaurierten Kellergewölben des Geschäftes findet man übrigens neben einer Galerie, wo heimische Fotografen ausgestellt werden, auch noch eine Vinothek und eine kleine Buchhandlung.
Porta Dextra Wien 1., Ertlgasse 4
, Mo.–Fr.: 9 bis 18.30 Uhr, Sa.: 9 bis 18 Uhr, Steirischer Abend: 23. 3., 17–21 h, Eintritt frei, Anmeldung: 5333534,
porta.dextra@haas-haas.at Klaus Piber lässt in den Ringstraßengalerien XO Noodles servieren
Der Ort ist nicht unproblematisch, einige gute Unternehmer aus der Gastronomie sind hier schon gescheitert. Klaus Pibers Konzept für die Ringstraßengalerien könnte aber dann doch passen. Flott servierte asiatische (Nudel-)Kost zum Mitnehmen oder gleich vor Ort verspeisen. Mittwoch abends wurde das Ganze präsentiert und auch gleich serviert. Auch Frau Stenzel war da und platzierte sich klug und vorausblickend vor der Ausschank der köstlichen Tropfen der Wiener Weinmacher.
Im Bild Küchenchef Harald Gmeindl, Andreas Fuchs vom Yohm und Klaus Piber, dem die Wiener das Frank`s und das Yohm verdanken. Brot und Spiele im Kloster Und
Man nehme: Das historische Ambiente des "Klosters Und" in Krems an der Donau, dazu Akrobaten, die sich in atemberaubenden Höhen durch die Lüfte schwingen, einen Magier und jede Menge Musik. Abgerundet durch ein edles Vier-Gänge-Menü mit passender Weinbegleitung. Das sind die Zutaten für Toni Mörwalds neueste Kreation, namens "Panem et Circenses".
Wie schon im alten Rom darf man sich also auf "Brot und Spiele" freuen. Für letztere sorgen unter anderem Magier Peter de Ville sowie Musicaldarstellerin und Moderatorin Ulrike Kriegler. Auf das Publikum warten Akrobatikvorstellungen am Boden und auf Ringen, Hochseilartistik, Schlangenmenschen und Breakdance.Kulinarisch erwartet einem nicht nur Brot, sondern eine drei Hauben-Küche kreiert von Toni Mörwald und Roland Huber mit seinem Kloster-Team.
Auf der Speisekarte stehen: Malafa Spargel mit Schinkengelee und Klosterkräutern, Kohlrabi-Schaumsuppe mit Brennesseltascherl. Als Hauptgang einen zarten Artischocken-Rostbraten mit Perlzwiebeln und knusprigen Erdäpfeln. Zum Dessert werden Erdbeeren und Mascarpone mit Pekanuss-Crumble kredenzt.
Info: "Panem et Circenses", Relais & Châteaux Mörwald Kloster Und, Undstraße 6, Krems, Termine: 13. bis 15. April, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr),
Tickets: 95, 125, 150 Euro (Show, 4-gängiges Gala-Dinner, feine Häppchen, Aperitif, Weinbegleitung, Mineralwasser, Espresso, Garderobe), erhältlich unter der Telefonnummer 02738/22980 oder tickets@moerwald.at Neuer 3-Sterne-Koch in Frankreich: Emmanuel Renaut vom "Flocons de sel" in Megeve.Die Testesser der Feinschmecker-Bibel Guide Michelin haben einen neuen Star am Gastronomie-Firmament ausgemacht. In der am Montag in Paris vorgestellten französischen Ausgabe des Hotel- und Restaurantführers kommt Emmanuel Renaut vom "Flocons de sel" in Megeve zu neuen Ehren als Drei-Sterne-Koch. Der aus der Picardie stammende 44-Jährige hat sein Handwerk unter anderem bei Spitzenkoch Marc Veyrat erlernt und setzt vor allem auf regionale Produkte. Damit gibt es in Frankreich nun insgesamt 26 Restaurants mit drei Sternen - der höchsten Auszeichnung des Restaurantführers. In der zweithöchsten Kategorie stieg die Zahl der Zwei-Sterne-Restaurants um zehn neue Einträge auf 83 Feinschmecker-Tempel. In der Ein-Sterne-Kategorie haben die Nutzer des Restaurant-Wegweisers nach 58 Neuzugängen nun die Wahl unter insgesamt 485 Restaurants. Im Vorjahr hatte der Guide Michelin erstmals seit 1992 keinen einzigen neuen Drei-Sterne-Koch aufgeführt. Das traditionelle Standardwerk des guten Geschmacks sieht sich einer wachsenden Konkurrenz durch Internet-Blogs ausgesetzt, steht aber vor allem bei ausländischen Besuchern nach wie vor hoch im Kurs. Kritik am Restauranttester Christian Rach
Christian Rach, ehemals Sternekoch in Hamburg, jetzt als Restauranttester auf RTL unterwegs, wo er angeschlagenen Betrieben durch ein paar schnell entwickelte Ratschläge hilft, wieder auf die Beine zu kommen, ist gerade unter medialem Beschuss. Von den Betrieben, denen der Fernseh-Tester in den letzten Jahren Etzes gegeben hat, wären fast mehr als die Hälfte nicht mehr am Leben. Wobei das in der Gastronomie ja eh nicht so ein schlechter Schnitt ist, wie Branchenkenner versichern. Depp als Winzer gescheitert
Der Schauspieler Johnny Depp wollte es dem Kollegen Gerard Depardieu, der mit seinem Wein in Frankreich sehr erfolgreich ist, gleichtun, aber die vielen Reglementierungen der Franzosen kosteten ihn zu viele Nerven. "Ich habe mich mit der Idee auseinandergesetzt, in Südfrankreich Wein anzubauen, aber es ist sehr seltsam. Es ist ein schwieriger Prozess, man muss sich Schritt für Schritt mit der Regierung rumquälen und das fand ich viel zu nervtötend", sagte der Hollywood-Schauspieler dem Fernsehsender Tele 5. Also nix mit Chateau de Depp oder so. Er nimmt es allerdings legèr: "In Bordeaux gibt es ja zum Glück genug guten Wein. Ich kann Trauben anbauen und sie essen. Ich muss sie nicht zerquetschen." Depp hat seit langem mit seiner Lebensgefährtin Vanessa Paradis auch ein Haus in Südfrankreich, wie wir es alle gerne hätten. Der Lohn der Arbeit für Barone Ricasoli: Bester italienischer Wein in Deutschland
Die Familie Ricasoli hat lange, um nicht zu sagen längste Tradition im Chianti. Barone Bettina Ricasoli schrieb als erster die Regeln, nach denen noch heute die Weine des Chianti produziert. Francesco Ricasoli feiert beträchtliche Erfolge als Reformator und Förderer der Region. Dass seine Weine zu den besten des Chianti gehören, hat er jetzt wieder einmal schriftlich bekommen: Das deutsche Weinmagazin "Weinwirtschaft" wählte den Chianti Classico von Castello Brolio aus dem Jahrgang 2009 zum besten italienischen Wein, den es in Deutschland gibt.
 
Im Bild: Francesco Ricasoli vor Castello di Brolio, jahrhundertelang der Sitz der Familie. Goldenes Kaffeehauskännchen für Michael Häupl
Wer sich um die Wiener Kaffeehauskultur verdient macht, erhält nicht etwa einen kleinen Braunen auf Haus in seinem Lieblingskaffee. Er erhält das goldene Kaffeehauskännchen, ein Zeichen der Wertschätzung der Wiener Kaffeehäuser für prominente Gäste und Persönlichkeiten der Stadt. Diesmal ist es Michael Häupl, Bürgermeister, der damit bedacht wurde und sich darüber freute. Ebenso freuten sich Manfred Staub, Besitzer des ehrwürdigen und von vielen Touristen wie auch Filmproduktionen gerne besuchten "Sperl" in Gumpendorf, sowie Elisabeth Gürtler vom Hotel Sacher und Gregor Eichinger, Architekt mit Bezug zur Gastronomie. Am 23. Jänner ist es wieder soweit: Champagner in Hülle und Fülle bei der Falstaff Champagnergala 2012. Rund 50 Champagner können dabei verkostet werden. Darunter 20 der traditionsreichsten Champagnerhäuser wie Autreyu, Duval Leroy, Gimonnet, Perrier Jouët, Piper-Heidsieck, Roederer und viele mehr. Das Palais Ferstel bietet erneut den edlen Rahmen für die exklusive Verkostung. Bei Fragen stehen auch die Produzenten aus der Champagne zur Verfügung. WANN: Montag, 23. Jänner 2012, von 15.00 bis 19.00 Uhr, ORT: Palais Ferstel, Strauchgasse 4, 1010 WienVorverkauf: Sonderpreis für Gourmetclubmitglieder und Falstaff-Abonnenten € 35,– pro Person, Normalpreis € 40.
Anmeldung: mit dem Betreff »Champagner-Gala« unter  events@falstaff.at.Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.falstaff.at Zinter kocht, Ott & Reisetbauer schenken ein
Peter Zinter, gerade von Gault Millau dreifach haubengekrönt, lässt wieder was von sich hören. Am 26. Jänner serviert er im Vincent ein Menü zu den Weinen von Bernhard Ott, welches im Anschluss von Hans Reisetbauers Bränden veredelt wird. Wer schon einmal bei Zinter gegessen hat, weiß, dass dieser Koch sich am Herd komplett dem Wahnsinn verschrieben hat. Positiv gewertet. Es wird also etwas Flüssiges von der Avocado und der Artischoke geben, es Ultraschallkartoffel geben und Sous Vide gegartes Kalb wie auch 60 Minuten gegarten Eidotter. Wobei letzterer in Anbetracht der Zinterschen Erfindungsgabe fast schon altmodisch wirkt. Das ganze Vergnügen gibt es um 120,-,
Näheres bei Restaurant Vincent, Große Pfarrgasse 7, 1020 Wien, Reservierung unter: +43/(0)1/214 15 16
www.restaurant-vincent.at Grand Chefs kochen auswärts
Die Idee der österreichischen "Relais & Chateaux"-Hotels und Restaurants wurde gestern vom Präsidenten Florian Moosbrugger (Post, Lech am Arlberg) vorgestellt. Es geht um ein Gourmetfestival der besonderen Art, das sich in der Familie der heimischen RelaisChateaux-Betriebe abspielt. Um Relais&Chateauy Grand Chef zu werden, muss ein Küchenchef einiges mitbringen: hohes Niveau, Eigenständigkeit, hohe Bewertungen der maßgeblichen Restaurantführer. Simon Taxacher aus Kirchberg in Tirol, seit vergangenem Dezember Mitglied bei Relais & Chateaux, bringt diese mit ebenso wie seine Kollegen Walter Eselböck, Heinz Hanner, Johanna Maier oder eben auch Heinz Reitbauer. Letzterer war Gastgeber beim ersten Auswärtskochen im Rahmen der geplanten Reihe. Fortsetzung folgt. Dieser Drache speit kein Feuer
Denn er ist mit gutem Wein gefüllt. Die neue Karaffe aus dem Hause Riedel erinnert eher an eine abstrakte Tischdekoration. Freunde des Dekantierens bewundern das neue Kunstwerk, mit dem Riedel dem Jahr des Drachens huldigt - machen sich aber auch Gedanken zur Frage: Wie zum Teufel krieg ich das je sauber? Prost, Schlumberger 
Schlumberger, Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei, gewinnt zwei internationale Titel beim internationalen Wettbewerb Euposia für Schaumweine nach der traditionellen Methode. Schlumberger Rosé Brut, Jahrgang 2009 gewinnt die Kategorie bester internationaler Rosé. Die Sektkellerei Goldeck wird für die Grüner Veltliner Sektspezialität Die Edle von Goldeck Jahrgang 2008 als bester internationaler Schaumwein nach der Méthode Traditionnelle ausgezeichnet. Im Bild: Vorstandsvorsitzender Kranebitter in der Sektkellerei Die brennende Moststraße Am 18. und 19. November öffnen die Schnapsbrenner entlang der niederösterreichischen Moststraße. Das Motto der zweitätigen Veranstaltung: "Die Moststraße brennt." Die Brenner öffnen nicht nur ihre Flaschen mit herrlichen Bränden aus der Mostbirne, sondern auch ihre Häuser. Ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher, Einblicke in die Arbeit in den Destillerien gibt es, Verkostungsmöglichkeiten, sogar ein Dinner wird es geben, das natürlich dem Thema Schnaps gewidmet ist. Mehr darüber unter office@most4tel.com Ein Charity-Dinner im Gasthof Post in Lech Am 3. Dezember soll es stattfinden und die Besetzung ist nicht von schlechten Eltern. Kristl, Florian und Sandra Moosbrugger baten 5 Topköche von 5 Spitzenhotels in Lech, mit dem Küchenchef der Post jeweils einen Gang zu kochen. Dieter Chmelar moderiert und der Erlös des Events geht an den Verein Global Family. Die Kosten für den Abend liegen bei moderaten 190,- www.post-lech.at Kochlegende Karl Ernst Eschlböck im Purzl Klingohrs Paradiesgart`l  Ein kulinarisches Ereignis der Sonderklasse. Karl Ernst Eschlböck, der in Plomberg am Mondsee an der Entstehung des österreichischen Küchenwunders mitarbeitete (das Wort "Haubenrestaurant" wurde Ende der Siebziger in Österreich so wenig oft gebraucht wie zum Beispiel "Internet"), kocht ein paar seiner Klassiker im Paradiesgart`l, dem witzig-ländlichen Lokal, das der Interspot-Chef und Gault Millau Feinschmecker des Jahres Rudolf "Purzl" Klingohr vor einiger Zeit zu seinem Plaisir und dem seiner Gäste gründete. Von 15. bis 18. August. Reservierung empfohlen. www.purzls.at Immer der Nase nach: Wiener Trüffelmarkt Im Pan e Giardin in der Strohgasse im 3.Bezirk duftet es am kommenden und an den folgenden Samstagen, wie man es in der Herbstzeit nur aus dem Piemont kennt. Das unvergleichliche und mit nicht wenig Geld aufgewogene Aromader weißen Trüffel ist es, das zwischen 11 und 17 Uhr in verschiedenen Fertigungsgraden unters schnüffelnde Volk gebracht wird. Einer der gefragtesten Trüffelhändler Italiens und Österreichs wird anwesend sein. Man kann kosten, kaufen und gleich ein Glas vom Wein aus der Nebbiolotraube dazu trinken. www.trueffelmarkt.at Das Burgenland genießt Burgenländische Produzenten laden zur Genussmesse vom 5. bis 6. November. Der Ort und die Zeit: 9:00-18:00 Uhr im Messezentrum Oberwart. Vom raffinierten Tomatenessig über die edle Erdbeer-Kastanien-Marmelade bis hin zum feinen Moorochsen-Rohschinken. Es gibt nicht wenig zu entdecken. Die burgendländischen Bauern und Produzenten mauserten sich in den letzten Jahren zu richtigen Feinkostmachern. Ein bißchen Slow Food schwingt da schon mit. Sonnentor-Chef ist "Unternehmer des Jahres 2011" "Da wächst die Freude": Das Firmenmotto der Waldviertler Sonnentor Kräuterhandels GmbH traf am Donnerstagabend auf den Gründer selbst zu. Johannes Gutmann wurde vom Beratungsunternehmen Ernst & Young mit dem renommierten Unternehmerpreis "Entrepreneur of the Year 2011" ausgezeichnet. Gutmann hat sich auf den Anbau und die Vermarktung von Naturprodukten aus biologischem Anbau spezialisiert und exportiert seine Kräuter und Bioprodukte in mittlerweile 48 Länder. "Engagiertes und nachhaltiges Unternehmen ist eine der zentralen Säulen für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln", erläuterte Ernst&Young-Österreich-Chef Helmut Maukner die Juryentscheidung. Gutmann wird im Juni 2012 Österreich bei der Wahl zum "World Entrepreneur Of The Year" vertreten. Insgesamt 50 Länder nehmen daran teil. Die Jury bewertet vor allem unternehmerische Leistung, Geschäftsentwicklung, Innovationskraft, Mitarbeiterführung und Zukunftsfähigkeit. Gourmetpfad auf der Wohnmesse Dies ist keine bunte Tapete, sondern Essen. Die Wohnmesse in der Hofburg (vom 13. bis 16. Oktober) bietet den Besuchern auch einen Gourmetpfad, wo es eine A-la-carte-Lounge, Fredericks Catering und Brauchl-Fische gibt. Oktoberfest auf der Wiener Wies`n
Oktoberfest in München gut und schön. Aber ein bisschen weit weg. Gut, dass es die Wiener Wies`n gibt. Sie unterscheidet sich vom Münchner Vorbild nur durch das Idiom der Gäste: Wienerisch statt Bayrisch. Bier, Dirndln, Stelzen und Gaudi gibt es bis 2.Oktober. www.wienerwiesn.at Schnecken schmecken mit Olivenöl Reinsortige italienische Olivenöle nach der Veronelli-Methode treffen auf Wiener Schnecken. Ort der Zusammenführung: das Restaurant Vincent im 2.Bezirk. Zeit: 22. September abends. Die Gerichte tragen Namen wie "Surf Earth", "Salzwasser" oder "Marillengarten". Das Menü wird von Andreas Gugumuck (Wiener Schnecke) und dem staatlich geprüften Olivenölverkoster- u. Tester Heinrich Zehetner (Olio Secondo Veronelli) kommentiert. Preis des Menüs 76,- inklusive alkoholfreie Getränke und Kaffee. Ein paar Plätze gibt es noch. office@restaurant-vincent.at www.restaurant-vincent.at Herbert Hacker ist Steinfederpreisträger  Die Vinea Wachau vergibt jedes Jahr den Steinfeder-Preis an Journalisten, die sich um die Weinkultur (und besonders um die zwischen Spitz/Donau und Krems) besonders verdient gemacht haben. Herbert Hacker, Kritiker und Autor, bekam den Preis nicht zuletzt für seine pointierte Schreibweise. Vinea-Chef Franz Hirtzberger, Willi Klinger von der Österreichischen Weinmarketing und Landeshauptmann Erwin Pröll hielten eine Menge Ansprachen, von denen die eine mehr und die andere weniger launig war. Die Feier fand im Loibnerhof in Dürnstein statt und man war sich einig, dass es kaum einen besseren Ort gab dafür. Im Bild: Siegerfoto mit dem Preisträger in der Mitte. Schon wieda Tschida Sagen die, die internationale Wein-Preis-Verleihungen mitverfolgen. Aber was soll er denn machen, wenn er so gute Weine macht? Als Sweet Winemaker of the Year wurde Hans Tschida aus dem Seewinkel gerade zum zweiten Mal in London ausgezeichnet. Der Wettbewerb nennt sich International Wine Challenge. Keine Kleinigkeit also. Mit achtmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze ist Hans Tschida vom Angerhof Tschida in Illmitz unangefochten Erster in der internationalen Reihung und demgemäß zum zweiten Mal in Folge „Sweet Winemaker of the Year“ der International Wine Challenge (IWC). Am Dienstag, dem 6. September 2011, wurde der strahlende Preisträger im Rahmen des festlichen Awards Dinner im Hilton Park Lane in London geehrt, die Urkunde wurde ihm von IWC-Chairman Tim Atkin, einem Master of Wine überreicht: „Zum zweiten Mal Sweetwine Maker oft the Year! Das beweist, dass sich der unermüdliche Kampf um Qualität und Kontinuität immer bewährt und sich unter anderem in Auszeichnungen widerspiegelt.” Neben Hans Tschida waren der Illmitzer Winzer Gerhard Kracher und Horst Sauer aus Franken/Deutschland nominiert. Ganz indiskret: Zweigeltsekt aus dem Weinviertel schlägt Champagner.  Als „Pirat“ bei einem internationalen Schaumweintasting in Dänemark brachte „Indiskret“, der Zweigeltsekt von Herbert Zillinger aus dem Weinviertel, alles durcheinander. Vor und nach ihm nur Champagner. Pirat heißt: die Teilnehmer am Tasting wußten nicht, dass sich da ein Nicht-Champagner unter den Teilnehmern befand und beurteilten den Schaumwein ausschließlich nach Geschmack. Anwesend bei der Verkostung einige renommierte und erfahrene Weinnasen aus Dänemark, die dem Schaumwein des "falstaff Newcomer des Jahres 2006" damit international herzeigbare Qualität bescheinigten. Drei Wiener Ringstraßenhotels servieren einen Schmarrn Kaiserschmarrn, auch bei Temperaturen jenseits der 30 eine Köstlichkeit, vor allem für Wien-Besucher, die gerade die Innenstadt wegfotografieren. Die Direktoren von drei ehrenwerten Hotels am Ring - Meridien, Bristol und Imperial - unterstützen mit der Aktion UNICEF. Dass man in den genannten Häusern besonders gut mit Wiener Mehlspeisen umgehen kann, darf angenommen werden. Von Montag, 22.8., bis Donnerstag, 25.8., jeweils von 9 bis 19 Uhr vor der Wiener Staatsoper und danach Freitag bis Sonntag von 9 bis 22 Uhr am Michaelerplatz vor der Hofburg. Im Bild Klaus Christandl (Hotel Imperial), Gabriela Benz (Le MéridienWien) und Riccardo Giacometti (Hotel Bristol) Eine Menge Schwammerl an der Salzach Wenn Elisabeth Gürtler zum Schwammerlgulasch ins Sacher in Salzburg bittet, weiß man: die Festspielsaison neigt sich dem Ende zu. So auch am Montag, den 22.August, mittags, bei absolut unsalzbürgerlichen Temperaturen. Die Spitzen der Gesellschaft, einige Steinpilze, Parasole und Eierschwammerl, sowie sicherlich auch das eine oder andere (Sacher-)Würstel fanden sich wie jedes Jahr wie bestellt ein, um die Gerichte von Küchenchef Manfred Stüfler ("Saltimbocca von Austernpilzen") zu genießen. Trettl kocht Trettl Das Konzept des Hangar 7: Jeden Monat ist ein anderer Weltstar am Herd Gaststar in der Küche des Restaurants Ikarus. Der Küchenmannschaft bleiben ein paar Stunden Zeit, Karte, Konzept und Arbeitsweise auf den neuen Koch umzustellen. Wer das schafft, muss ziemlich gut sein. Roland Trettl (zweiter von links), sein Küchenchef Martin Klein (vierter von links) und das restliche Team sind so gut. Wie gut, zeigen sie jetzt im August, dem Salzburger Festspielmonat, wo kein Gastkoch den Stil der Küche prägt, sondern sie selbst. Eines der spannendsten Restaurants des Landes. Keine Frage. Eckart Witzigmann gefällt das. www.hangar-7.com Neuer Chef für die Restaurantführer von Michelin Die Gourmet-Führer "Guide Michelin" bekommen einen neuen Chef. Michael Ellis (53) wird vom kommenden Jahr an als Direktor die internationalen Ausgaben der Michelin-Restaurantführer verantworten, teilte die Gruppe am Montag in Paris mit. Der gebürtige New Yorker habe mehrere Jahre lang in der Gastronomie und in der Tourismusbranche gearbeitet. Im Moment kümmert sich Ellis bei Michelin um die Vermarktung von Motorradreifen. Er wird Nachfolger von Jean-Luc Naret, der zuletzt unter anderem neue Ausgaben des "Guide Michelin" in den USA und in Asien gegründet hatte. Naret war in letzter Zeit durch etwas allürenhaftes Verhalten aufgefallen. Seine Frau soll eine Agentur besitzen, die Spitzenrestaurants- und Hotels berät. Wachauer Smaragde in der Wachau Was war das für ein Gezeter und ein wohliges österreichisches Gejammer über den neuen Jahrgang. Zu sauer hieß es, unmöglich hieß es am Ende hieß es dann noch: er ist nicht nur schlecht, er ist auch zuwenig. Das mit dem Wenig stimmt, das mit dem Sauer kann man so nicht stehenlassen. Es war zweifellos ein Jahrgang, bei dem sich wieder mal die Spreu vom Weizen trennte. Die guten sind besonders gut, die schlechten besonders schlecht (Zitat Hermann Botolen). Jedenfalls kann man sich am zweiten Septemberwochenende selbst einen Eindruck verschaffen von den Smaradgen der Wachau, die, wie man hört, sehr gelungen sein sollen. Eine außergewöhnliche Kombination, wie man es ganz selten erlebt, so Winzer Emmerich Knoll sen. Also nichts wie hin. Wann? Am Freitag, 9. September, Samstag, 10. September 2011, jeweils 13 bis 18 Uhr Wo? Teisenhoferhof, Weißenkirchen in der Wachau, Nr. 177 Wieviel? Degustationsbeitrag: € 25,– pro Person Ratatouille und andere Leckerbissen  Dieter Kosslicks Lieblingsfilme rund um das Thema Essen werden im August im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) gezeigt. Das US-Museum widmet dem Direktor der Berliner Filmfestspiele zu seinem zehnten Berlinale-Jubiläum eine eigene Filmreihe, wie das Festival am Montag mitteilte. Unter dem Titel "Carte Blanche: Dieter Kosslick, the Culinary Cineaste" werden vom 22. bis 30. August elf vom Festivalchef ausgewählte Filme aus der reichen Sammlung des MoMA gezeigt. Dazu gehört Robert Kenners Dokumentarfilm "Food, Inc." ebenso wie der Köchinnen-Spielfilm "Bella Martha" mit Martina Gedeck und der Animationsspaß "Ratatouille" mit der kochenden Ratte Remy. Im Kosslick-Spezialprogramm außerdem zu sehen: Der dänische Spielfilm "Babettes Fest" und Luis Buñuels Klassiker "Der diskrete Charme der Bourgeoisie". Kosslick setzt sich seit langem mit Nahrung, Genuss, Ökologie und deren kultureller Bedeutung und filmischer Präsentation auseinander. Das Filmprogramm werde begleitet von Menüs, die Gabriel Kreuther, Küchenchef des MoMA-Restaurants "The Modern", zu den Filmen konzipiere, heißt es in der Mitteilung der Berlinale. Das Department of Film des MoMA habe die umfangreichste internationale Filmsammlung der Vereinigten Staaten mit Werken aus allen Jahrzehnten und Genres. als
Zieht die Trüffel in den Norden? Der Klimawandel. Woran ist er eigentlich nicht schuld? Vielleicht auch am Verarmen der Trüffelfürsten im Piemiont. Nach den Erkenntnissen der Forscher der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) entdeckte man nördlich der Alpen, am Bodensee in Süddeutschland, erstmals Trüffeln. Trüffel mögen nicht nur bestimmte Böden, sondern auch ein feucht-warmes Klima. Während es im Mittelmeerraum immer trockener wird und die Trüffelernten der letzten Jahre (außer 2010) eher mager ausfielen, mehren sich Anzeichen, dass die Trüffel es anderen Pflanzen nachmachen könnte und in den Norden ziehen. Bis es im Salzburgischen oder im Wienerwald allerdings Trüffelmärkte nach dem Vorbild des Piemont geben wird, könnte es noch etwas dauern. „Essen wie zu Haydns Zeiten“ So heißt das kulinarische Ereignis in Rohrau (Weinbaugebiet Carnuntum), in dem das Orchester Haydn einmal nicht im Konzertsaal, sondern in der Küche spielt. Joseph Haydns Mutter war nämlich Köchin in Rohrau , dem Geburtsort des Starkomponisten. In seinem Geburtshaus werden am Sonntag, dem 21. August, gut zwanzig weißbeschürzte Frauen unter Anleitung von Radioköchin Andrea Karrer feine historische Gerichte zubereiten und die Gäste so ins 18. Jahrhundert entführen. Für einen Kostenbeitrag von nur 20 Euro sind Sie dabei und probieren „Rehpastete mit Senffrüchten“, eine „französische Suppe“, ein „Hendl, wie man jungen Hasen zubereitet“, dazu „Mehl-Blenten“, eine „Schwarze Brodt-Dortten“ oder „B’soffene Pischgotten“. Tickets unter 02164-2204, mehr Information unter gemeinde@rohrau.at Aus für Cognac aus Finnland Französische Kulturgüter wie Champagner oder Cognac beziehungsweise deren Namen werden gerne verwendet, um einen Brand oder einen Schaumwein zu pushen, der von irgendwoher kommt, nur nicht aus der Champagne oder Cognac. Nicht die feine Art. Den französischen Produzenten gefällt das auch nicht und sie gehen immer wieder vor Gericht. Diesmal ging es um Cognac aus Finnland, konkret um einen Brand von einer finnischen Spirituosenfirma. Der Europäische Gerichtshof hat jetzt entschieden, dass finnische Spirituosen nicht als Cognac bezeichnet werden dürfen. Diese Marke stehe nur den Produzenten in der Region von Bordeaux (Südwestfrankreich) zu, da der Name Cognac bereits seit 1989 geschützt sei. Lasst euch was eigenes einfallen. Klaus
Minimalismus im Weinbau Das Weingut Sepp Moser gehört zu den österreichischen Traditionsweingütern, seine Lage Ried Gebling zu den ersten Lagen. Niki und Andrea Moser haben ein Faible für biodynamischen Weinbau. Für seine Linie "Minimal" arbeitet er mit besonders wenig Schwefel und verzichtet auf Filtrierung. Wie die Familie biodynamisch Wein macht, kann man am Sonntag, den 10.Juli im Weingut anschauen. Familien willkommen. Kinder, die Geduld mit ihren weininteressierten Eltern haben, werden mit einer Wanderung durch die Weingärten belohnt. Es gibt kleine Stärkungen und viel Faune und Flora zu bestaunen. www.sepp-moser.at
(KURIER.at / ar, red, ) Erstellt am
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