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Unfallstelle: Die 80-jährige Fußgängerin wollte auf einem Schutzweg die Grenzackerstraße passieren. Sie wurde von dem Lastwagen gerädert.
Unfallstelle: Die 80-jährige Fußgängerin wollte auf einem Schutzweg die Grenzackerstraße passieren. Sie wurde von dem Lastwagen gerädert. - Foto: Stephan Borzeny#10;

Letztes Update am 13.08.2012, 15:34

Wieder tödlicher Unfall auf Todeskreuzung. Seit Februar wurden an der Kreuzung Laxenburger Straße/Grenzackerstraße in Wien-Favoriten schon drei Fußgänger getötet.

Dieselbe Kreuzung, der gleiche Unfallhergang und ein ähnlich fatales Ende: Am Montag forderte eine Kollision an der Kreuzung Laxenburger Straße/Grenzackerstraße in Wien-Favoriten erneut ein Menschenleben. Erst im Februar wurden auf der gegenüberliegenden Ecke (Laxenburger Straße/Raxstraße) zwei Personen getötet. In beiden Fällen wurden die Passanten an Schutzwegen von Lkw überfahren.

Der jüngste Unfall ereignete sich am Montag kurz nach 9 Uhr. Eine Passantin, 80, wollte die Grenzackerstraße auf einem Schutzweg passieren, als ein tonnenschwerer Lastwagen aus der Laxenburger Straße abbog und sie überrollte. Die Pensionistin dürfte sofort tot gewesen sein. Der 27-jährige Fahrer einer nö. Spedition wurde traumatisiert. Ein sofort durchgeführter Alkohol-Test ergab, dass er nüchtern war. Für beide, die Fußgängerin und den Lenker, dürfte die Ampel Grün angezeigt haben. Roman Hahslinger von der Wiener Polizei konnte das nicht bestätigen.

Im Februar hatte ein 26-jähriger Lkw-Fahrer drei Passanten, darunter eine 12-Jährige und ihre Mutter, übersehen. Angeblich soll die Scheibe im Lkw durch einen Wasserkocher angelaufen gewesen sein. Eine Fußgängerin und das Mädchen starben, der Mutter mussten beide Beine amputiert werden. Danach habe die Polizei bei der Kreuzung „verstärkt auf Sicherheit geachtet", sagt Sprecher Hahslinger. Jetzt will die Exekutive eine Überprüfung durch die MA 46 anregen. Dort war für den KURIER niemand erreichbar.

(kurier) Erstellt am 13.08.2012, 15:31

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