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KURIER Romy 2014
Amerika braucht einen neuen Feind“, hieß es seitens der Tschetschenen.
Amerika braucht einen neuen Feind“, hieß es seitens der Tschetschenen. - Foto: Michaela Reibenwein
Demo vor der US-Botschaft.
Demo vor der US-Botschaft. - Foto: Michaela Reibenwein

Letztes Update am 25.04.2013, 17:20

Wien: Mini-Demo für Boston-Bomber . Rund 40 Leute demonstrierten für die Boston-Attentäter.

Via Facebook riefen Wiener Tschetschenen ihre Landsleute zur Demonstration vor der US-Botschaft auf. Sie fordern Solidarität für die Boston-Attentäter, Solidarität für Muslime und Tschetschenen. Denn es gebe Vorwürfe, dass das FBI Beweise gegen das Brüderpaar gefälscht hätte. Die Gruppe „Pro Tsarnaev“ hatte via Facebook zur Demo aufgerufen.

Die Polizei ging am Nachmittag noch davon aus, dass sich die Demo tatsächlich in kleinem Rahmen bewegen wird. Straßensperren waren keine geplant.


Schließlich standen gegen 16.30 Uhr rund 40 friedliche Demonstranten einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Männer und Frauen demonstrierten getrennt voneinander. Unter den weiblichen Demonstranten waren sowohl Schleierträgerinnen, als auch westlich gekleidete Frauen.

„Wir sind überzeugt von der Unschuld unseres Bruders. Es gibt keinen Beweis, dass er schuldig ist. Amerika braucht einen neuen Feind“, hieß es seitens der Tschetschenen.

In NÖ hat der Verfassungsschutz (LV) seine Antennen weit ausgefahren. Nachdem an einer St. Pöltener Schule ein tschetschenisches Kind die Boston-Attentäter als „unschuldig“ bezeichnete, wurde ein Lehrer aktiv und informierte die Polizei. Ergebnis: Von dem Schüler dürfte keine Gefahr ausgehen, beim Landesschulratspräsidenten gab es ein Krisengespräch.

(kurier) Erstellt am 25.04.2013, 17:20

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