Letztes Update am 06.03.2013, 19:16
Mitarbeiter der Ordensspitäler lehnen vorgelegtes Kompromissangebot ab – es drohen Streiks.
Ohne den erhofften Kompromiss mussten am Mittwoch im Beisein von Landeshauptmann Josef Pühringer die Gespräche um den schwelenden Lohnkonflikt zwischen den Arbeitnehmern und Arbeitgebern der oö. Ordensspitäler abgebrochen werden.
Bei den Vorschlägen auf Arbeitgeberseite habe es sich „um 1:1 dieselbe Lösung“ wie beim landeseigenen Spitalsträger gespag gehandelt. Das Angebot sei sogar mehrmals nachgebessert worden. Pühringer: „Ich war mir im Vorhinein sicher, dass es angenommen wird und bin bass erstaunt, dass es zu keiner Einigung gekommen ist.“
Der Vorschlag habe, wie von den Arbeitnehmern gefordert, eine „De-facto-39-Stunden-Woche“ beinhaltet. „Und das zum Wunschtermin 1. Juni – unbefristet und nachhaltig.“
Weitere Zugeständnisse werde man nun nicht mehr machen: „Ich vergönne allen alles, doch wir können uns nicht mehr bewegen. Wir arbeiten hier mit Steuergeld.“
Faire Bezahlung
Bei Betriebsversammlungen soll heute beraten werden, welche gewerkschaftlichen Maßnahmen die Mitarbeiter setzen werden. „Menschen, die ihr Bestes geben, verdienen eine faire Bezahlung. Und wenn nötig, werden sie dafür kämpfen.“
Diskussion
Ordensspitäler
Nach Streik: Weiter kein Konsens
Krankenschwestern und Pfleger legten Arbeit nieder. In der Bevölkerung gibt es dafür Verständnis.
Ordensspitäler
Mitarbeiter legen Arbeit nieder
Am Mittwoch sind sechsstündige Streiks geplant. Keine Auswirkung für Akutpatienten.