Bestnoten für die Donau Uni

Donua-Uni Krems
Foto: Juergen Zahrl Lob für das von der Donau Uni konzipierte Forschungsnetzwerk.

Das internationale Forschungsnetzwerk "netPOL" wird von Gutachtern gelobt.

Niederösterreich hat 2014 zum Jahr der Wissenschaft ausgerufen. "Ein erster großer Erfolg ist mit dem Promotionsrecht an der Donau Universität Krems gelungen", sagt Landeshauptmann Erwin Pröll. Aktuell gibt ein zweiter Erfolg den Wissenschaftlern in Krems Anlass zum Jubeln.

Vor vier Jahren wurde auf Initiative der Weiterbildungsuni das internationale Forschungsnetzwerk "netPOL" konzipiert. Dabei mit im Boot: die Karl-Franzens-Universität Graz, die Andrássy Universität Budapest, die Deutsche Universiät für Weiterbildung Berlin und die Babes-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj. Gemeinsam im Netzwerk politische Kommunikation verbunden, wurde damit die Möglichkeit für ein internationales Doktorratsstudium geschaffen. "Darin gibt es acht Forschungsprojekte, drei Masterstudiengänge und wir halten bei mehr als 70 Fachpublikationen", sagt netPOL-Mastermind Peter Filzmaier. "Aktuell haben wir eine Dissertation zum Thema der politischen Einstellung von Migranten." Erstellt wurde sie "nach amerikanischem Vorbild von einer kleinen Zahl von Top-Wissenschaftlern". Die netPOL-Doktoranden stammen aus Österreich, Deutschland und anderen Ländern bis hin zur Ukraine. 

Jetzt wurde das Netzwerk-Projekt von einem internationalen Gutachtergremium evaluiert. "Dabei gab es in allen Bereichen, wie Forschung, Lehre oder Kommunikation Bestnoten", freut sich Pröll. Man habe damit bereits zwei Jahre vor Projektende die Zielsetzungen erreicht. "Für uns ist das wissenschaftliche Netzwerk netPOL ein besonderer Erfolg, weil es unser Bemühen unterstreicht, Niederösterreich als internationale Forschungsdrehscheibe zu etablieren."

Auch Donau-Uni-Rektor Friedrich Faulhammer ist stolz: "Das grenzüberschreitende Doktorratsprojekt ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer Universität. Die sehr gute Evaluierung bildet jetzt eine wichtige Basis für unsere künftige Arbeit." Filzmaier freut sich "auf die restliche Projektlaufzeit bis 2016". Landeschef Pröll kann sich aber eine Forsetzung des Projektes bis 2021 vorstellen.

(Kurier) Erstellt am
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