"Südburgenland vor – lasst uns nicht sterben"

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Südburgenländer startet Petition und fordert Politiker auf Projekte im Süden umzusetzen

"Meine Aktion ist nicht politisch motiviert, ich werde auch von keiner Partei unterstützt", stellt Florian Höfler klar. Er ist Südburgenländer und will, dass sich die Situation im Landessüden für alle verbessert. Der 29-Jährige aus Rohrbach an der Teich im Bezirk Oberwart, rief vor Kurzem dafür eine Petition mit dem Schlachtruf "Südburgenland vor – Lasst uns nicht sterben" ins Leben.

Höfler hat auch schon mehr als hundert Unterstützer gewinnen können, hat die Sache aber noch nicht groß publik gemacht. Er kann nicht länger die Zustände im Süden hinnehmen. "Hier werden Studien gemacht und dabei bleibt es. Im Norden werden Projekte umgesetzt", sagt Höfler. Als Bankangestellter sei er mit vielen Leuten im Gespräch und der Ärger in der Bevölkerung sei groß, er will den Leuten einen Plattform bieten. " Die einzelnen Flammen gehören zusammengeführt, um etwas zu bewirken", sagt Höfler.

Ziel

"Mein Ziel ist es, fixe Zusagen von unseren Politikern für gewisse Projekte zu bekommen", sagt der Südburgenländer. Die S7 müsse realisiert werden, die Bahn von Oberwart-Steinamanger müsse ebenfalls gebaut werden und auch sonst brauche es Infrastruktur, damit Firmen sich ansiedeln. "Immer nur Spatenstiche und es passiert nichts, bringt uns nichts", sagt Höfler. Er selbst war lange Pendler und kennt die Situation vieler Südburgenländer. "Ich bin am Tag 160 Kilometer gefahren, jetzt habe ich zum Glück einen Job im Bezirk", sagt Höfler.

Etwa 170 Tage läuft die Onlinepetition (www.openpetition.eu) noch. Eintragen kann sich jeder, "es besteht auch die Möglichkeit, anonym seine Stimme abzugeben", erklärt Höfler.

Sein Ziel sei eine vierstellige Zahl an Unterstützern. "Dann möchte ich die Unterschriften der burgenländischen Landesregierung vorlegen, einen Diskurs führen und es zu einem definitiven Entschluss für den Süden bringen", sagt Höfler.

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