Wie man am besten mit Kindern wohnt

Das Nest der kleinsten Bewohner sollte vor allem praktisch, gemütlich und multifunktional sein. Mit ein paar Tricks lässt sich das leicht umsetzen.

Familienglück im trauten Heim. Für viele noch ein Wunschdenken, für manche bereits gelebte Realität. Doch vielerorts verläuft das Leben mit Kindern auch sehr chaotisch. Oft liegt der Grund darin, dass man in der Planung einige wichtige Komponenten gar nicht oder zu wenig berücksichtigt hat. Wie viel Stauraum benötige ich? Werden sich mehrere Kinder einen Raum teilen müssen? Brauche ich einen Schreibtisch? Oft wird der Planung des Kinderzimmers zu wenig Zeit und Beachtung geschenkt. Man setzt sich verhältnismäßig wenig damit auseinander im Vergleich mit anderen Räumen.  

Im Bild: Die Wiege von Leander kann an einer Einpunktaufhängung oder an einem Stativ angebracht werden. "Wie auch bei der Planung eines Hauses gibt es beim Kinderzimmer Vorgaben. Die Funktionalität sollte immer im Auge behalten werden", sagt Einrichtungsexpertin Nicola Schnögass von Vibel. 

Im Bild: Kinderzimmerausstattung "Vitamins" von Vibel, www.vibel.com. Mitwachsende Möbel sind heute wohl aus jedem Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken. Ein Beispiel: Das Leanderbett (im Bild), das mit seiner weichen und ovalen Formgebung überzeugt ... ... kann einfach umgebaut werden und so Kinder bis ins Teenager-Alter begleiten (www.leanderdesign.com). Gerade beim Bett oder auch bei Schreibtischen und Sesseln setzen viele auf diese eher hochpreisig angesetzten Varianten. Bei vielen Möbeln können kleinere Bausätze sukzessive, dem Alter entsprechend, dazu gekauft werden und rentieren sich so längerfristig. 

Im Bild: Auch das Bett "Stokke Sleepi" passt sich an die ändernden Bedürfnisse der Kinder an und wächst mit. Multifunktional ist auch die Wickelstation "Stokke Care": Dank ihres schlanken Designs braucht sie nur wenig Platz. Bei Bedarf wird daraus ein Schreibtisch, ein Bücher- oder CD-Regal oder ein Fernsehtisch. Bei Zimmern, die sich zwei oder mehrere Geschwister teilen müssen, ist nach wie vor das Etagenbett eine platzsparende Lösung. 

Im Bild: Dieses Stockbett stammt aus der Woodwork-Kollektion "Mary", www.woodwork.be. Die Faustregel "Nicht alles in einem Guss einzurichten und sich dabei Zeit zu lassen" gilt auch für das Zwergennest. Es muss nicht immer alles sofort verfügbar sein.

Im Bild: Ergonomisches Hockerset von Leander. Die Hocker können unter den Tisch geschoben werden, so dass das ganze Set platzsparend verstaut werden kann. Kinder haben ein sehr feines Gespür für die Dinge, die sie brauchen. In ihren Räumen wollen sie sich alleine zurechtfinden können und dazu zählt auch, dass einst von Erwachsenen angedachte Lösungen mit der Zeit von den Kleinen umfunktioniert werden können. 

Im Bild: Die bunten Stühle "Mix & Match" aus der Kollektion von Bopita sorgen für farbintensive Akzente.www.bopita.com Wie das Umfunktionieren von Möbeln funktionieren kann, zeigt auch dieses Modell aus der Mix & Match-Serie von Bopita: Im Säuglingsalter wird das Möbel mit einem zusätzlichen Wickelbrett kombiniert, später dient es im Jugendzimmer als Kommode. Ebenso multifunktionell ist dieser ergonomisch ausgefeilte Sitzhocker von Leander, der die Kids von Klein auf bis ins Erwachsenenalter begleitet. Der Sicherheitsbügel für Kleinkinder lässt sich ohne Werkzeug in der Weite verstellen, die Sitz- und Fußplatte ist frei nach oben und unten verstellbar. Außerdem ist der Stuhl leicht federnd, wodurch der Bewegungsgrand von Kindern selbst beim Sitzen gestillt wird. Ein Kleiderschrank kann durchaus auch in Normalgröße gekauft werden. Je mehr Platz ein Kasten bietet, desto mehr Fläche bleibt zum Spielen oder für eine Kuschelecke übrig. 

Im Bild: Kleiderschrank von Alondra, der auch nach der Kinderzimmerzeit gute Dienste erweisen kann. Beim Boden sollte man eher auf weiche und nicht schmutzempfindliche Materialien setzen, dadurch kann auch der Lärmpegel etwas reduziert werden.

Im Bild: Beide Teppiche stammen von Alondra, www.kinderraeume.com. Zusätzliche Sitzecken mit Tischen und Stühlen sorgen für eine unkomplizierte Zonierung des Raumes. Das Basteln oder Malen bekommt so einen klaren Bereich zugewiesen. 

Im Bild: Schreibtisch "Dido" besticht durch schlichtes Design. Von Bopita, www.bopita.com. Bei der Farbauswahl für das Zimmer darf es ruhig etwas intensiver sein. Knallige Wandfarben oder Bordüren können mit neutralen Tönen bei den Möbeln kombiniert werden. Mit Wandstickern in Form von Piraten, Prinzessinnen oder auch Tieren kann man fantasievolle Themenwelten kreieren. 

Im Bild: Tapete der Esprit for Kids Collection. Die Esprit for Kids Collection bietet unterschiedliche Motive zur Auswahl an. Mit zahlreichen Bordüren und flächig bedruckten Tapeten lassen sich einzelne Kinderzimmer in fantasievolle und farbenfrohe Welten umgestalten. Wichtig ist nur, dass sich die kleinen Bewohner wohlfühlen können. Die Mini-Oasen verdienen mindestens genauso viel Beachtung wie die Wohnräume der Großen.

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(ce) Erstellt am
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