Wohnen
02.01.2018

Viel Flexibilität auf wenig Raum

Eine sichere Geheimwaffe bei wenig Platz und vielen Gästen: Die „Stapelliege“ von Rolf Heide wurde in den 60er-Jahren entworfen. Bis heute hat das Modell nichts an Aktualität verloren.

Weniger ist mehr – so lautete die gestalterische Devise von Rolf Heide. Und kein Entwurf des Designers verkörpert diese Haltung so perfekt wie die „ Stapelliege“ aus dem Jahr 1967. Einfachheit wird dabei großgeschrieben: Vier Bretter, eine Matratze und ein Lattenrost – fertig ist das Liegemöbel. Die Vertiefungen an den Seitenteilen bieten Platz für die Beine einer zweiten Liege – so können mehrere Betten übereinandergestapelt werden, ohne zu verrutschen.

Bei der Umsetzung entschied sich Heide für Schichtholz. Die Latten– aus Buche, Birke, Nuss oder Ahorn – sind naturbelassen oder lackiert in 14 Farben erhältlich. Neben den Liegen für Erwachsene (L: 200 cm) gibt es eine kleinere Version für Kinder (L: 140 cm). Auch die Wandelbarkeit dieser raumsparenden Möbelidee begeistert: Denn die „ Stapelliege“ ist mehr als nur ein Gästebett. Während zwei Liegen übereinander ein bequemes Sofa bilden, können sie nebeneinandergestellt zum Doppelbett umfunktioniert werden. Dadurch entsteht viel Flexibilität auf wenig Raum – eine Eigenschaft, die vor allem Besitzer kleiner Appartements und Singlewohnungen bis heute sehr zu schätzen wissen.

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