Neue Trends fürs Außenzimmer

Für die kommende Freiluft-Saison muss sich schon jetzt um die richtige Planung kümmern. IMMO präsentiert die Trends für den Garten.

Ein warmer, angenehmer Luftzug umhüllt den Körper, man schließt die Augen und genießt die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht. Die Rückenlehne des gemütlichen Gartenstuhls ist in der Liegeposition fixiert und der saftige Geruch des frisch gemähten Rasens steigt einem in die Nase. Ein Traum – zumindest jetzt scheint dieser noch in weiter Ferne zu liegen. 

Im Bild: Solarleuchte "Zoe" von Viteo. Das Quecksilber zeigt zwar noch frische Temperaturen an, wer jedoch den kommenden Frühling und Sommer im blühendem Grün verbringen möchte, der muss spätestens jetzt mit der Planung beginnen. Etwa zwei bis drei Monate sollte man dafür einrechnen. 

Im Bild: Sitzgarnitur "Pan" von Garpa Im Vorfeld gilt es abzuklären, wer den Garten künftig nutzen wird. Eine Jungfamilie wird etwa auf eine große Spielwiese achten ...

Im Bild: Getrennte Schwimm- und Vegetationsbereich liegen voll im Trend. Daneben bleibt Platz für die Spielwiese. Blumen- und Pflanzenliebhaber wollen ihre Blütenflora inszeniert wissen ... 

Im Bild: Die Naturstein-Stufen sorgen im Garten für charmante Akzente und bringen Blumenbeete besonders gut zur Geltung. und Hobbyköche legen Wert auf große Gemüse-, Beeren- oder Kräuterbeete.

Im Bild: Integrierte Kräuterbeete in der Sommerküche sind nicht nur praktisch, sondern auch optisch ein Highlight. Mobiles Kräuterbeet und obendrein platzsparend: Ideal für kleinere Terrassen oder Balkone ist dieses Modell von Bac Sac. "Wichtig ist es, im Vorfeld zu erkennen, was man tatsächlich braucht. Den Leuten fehlt oft eine Idee, doch sie wollen eine möglichst schnelle Lösung dafür. Für den Außenbereich sollte man sich genauso viel Zeit nehmen wie beim Einrichten des Hauses", so Franz Praskac, Geschäftsführer des gleichnamigen Gartencenters. 

Im Bild: Stein als Dekoration sorgt für spannende Akzente im Blumenbeet, von Praskac (www.praskac.at). Oft wird der Pflanzenkauf zum impulsiven Lustakt, ohne dabei genau zu hinterfragen, wie sich der Strauch, die Staude, der Baum oder die Blume entwickelt oder wie lange die Blütezeite ist. Doch genau diese Informationen benötigt man schon beim Einpflanzen, um etwa ein zu dicht gedrängtes Beet zu vermeiden. 

Im Bild: Ein Traum aus Rosa - die japanische Zierkirsche in voller Blüte sit bei Praskac erhältlich. Nach wie vor auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben rangiert der Buchs, der mit vielfältiger Formbarkeit und einfacher Pflege punktet. Gräser in sämtlichen Variationen werden ebenfalls in der kommenden Gartensaison stark vertreten sein. Bei der Auswahl der Pflanzenbestückung sollte man persönliche Farbvorlieben berücksichtigen. Weg von der Exotik, dafür hin zu standortgerechten Alternativen heißt das Motto bei der Sortenauswahl: "Das Bewusstsein für heimische Pflanzen und Hölzer wächst. Extravaganz kann man aber auch mit heimischem Kontext erzielen. Wird eine Latsche etwa entsprechend zurechtgeschnitten, kann diese eine ganz neue und interessantere Form erhalten", so die Gartenarchitekten Nora Stalzer und Clemens Lutz. 

Im Bild: Den Edelflieder "Charles Joly" ist im Gartencenter Praskac erhältlich und bietet ein besonders intensives Farbspiel. Nutz- oder Naschgärten sind weitere Elemente, die immer häufiger integriert werden. Hier erfreuen sich unterschiedliche Beerenfrüchte besonderer Beliebtheit. 

Im Bild: Der Dirndl-Strauch ist mittlerweile eine beliebte Variante für den Nutzgarten. "Zu wissen, dass man fast täglich unbehandeltes Obst und Gemüse vor der Terrassentüre pflücken kann, ist einer der Hauptbeweggründe, warum man sich einen Nutzgarten setzt. Und es ist nicht nur ein Privileg für den Gartenbesitzer, denn selbst auf kleinen Balkonen finden sie ihren Platz", weiß Franz Praskac. 

Im Bild: Hängende Obstampeln sind platzsparend und werden in der Sommerküche zum charmanten Detail. Wasser ist auch heute noch ein wichtiges Element. Egal ob man dieses nun in einem kleinen, formalen Becken, mit einem sanften Verlauf oder aber auch mit Quellsteinen inszeniert. Einst so typisch nierenförmige Wasserteiche haben definitiv ausgedient. Wer sich im kühlen Nass auch erfrischen möchte, setzt lieber auf Schwimmteiche als auf Pools.

Im Bild: Gartenteich mit umlaufendem Holzsteg von Monsberger. Der Trend zum Wohnzimmer im Freien hält an. Vor allem Möbelhersteller setzen immer stärker auf dieses Segment. Längst nicht mehr beschränkt sich das Angebot auf Rattan und Teak. 

Im Bild: Platzsparende Möbel wie die Serie "Fontenay" von Garpa (www.garpa.at) sind vor allem für Balkone und Terrassen besonders wichtig. Textile Strukturen, die man eher im Innenraum verwendet, werden outdoortauglich gemacht. "Der Wunsch selbst bei leichtem Regen auf der Terrasse essen zu können, wird größer. Die Nachfrage nach optimalen Überdachungen steigt, denn diese werden häufig vergessen", so Nora Stalzer. 

Im Bild: Mit einer Pergola, einem Segel oder einem Pavillon kann auch an Regentagen unter freiem Himmel gegessen werden. Noch ein weiterer Innenbereich drängt sich ins Grün – die Küche. Hier sollte man darauf achten, dass sämtliche Elemente, die im Freien platziert werden, jeglicher Witterung standhalten können. 

Im Bild: BBQ-Küche von Viteo, erhältlich bei Verdarium (www.verdarium.at) mit Gardena-Wasseranschluss-System. Wer sich nicht für eine fixe Positionierung entscheiden möchte, der kann auf mobile Grill- und Kochstationen zurückgreifen. 

Im Bild: Der mobile Grillwagen von Garpa besteht aus Edelstahl, Aluminium, Teak und Granit. Eine zusätzliche Inszenierung des Gartens kann man auch mit Licht erreichen. "Man sollte nicht allzu intensive Leuchten einzusetzen. Eine subtile Vorgehensweise ist ratsam. Damit verleiht man dem Grünraum in der Nacht wundervolle Akzente", so Stalzer. 

Im Bild: Japanische Laterne von Praskac. Persönliche Vorlieben spielen bei der Gestaltung des Außenbereiches eine große Rolle. 

Im Bild: Ein Hängesessel wird auf jeder Terrasse zum Blickfang. Das Garteln bringt natürlich Arbeit mit sich, doch das Ergebnis entschädigt für jegliche Mühen. Was bleibt, sind die entspannenden Stunden im Freien – und die sind Gold wert (Im Bild: Guhl Stuhl mit Guhl Tisch aus Eternit. Das Material ist frost- und hitzebeständig und kann drinnen wie draußen verwendet werden. Erhältlich bei Verdarium)

www.stalzerlutz.at
www.praskac.at
(ce) Erstellt am
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