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Designklassiker
05/02/2013

Ecken & Kanten

Der Sessel „F 51“ von Walter Gropius besticht durch klare Linien und kompakte Formensprache.

er war das erste original: Der Stuhl „F 51“ von Walter Gropius gilt als das erste Produkt aus der Bauhaus-Ära. Gropius, Mitbegründer des Bauhaus, benötigte für sein Empfangszimmer in seinem Büro in Weimar, eine neue Sitzgelegenheit. Aus dieser Notwendigkeit heraus entstand 1920 der kompakte Entwurf, der an einen Würfel erinnert.

Die Besonderheit liegt in der Formensprache. Der Bauhaus-Stil ist bekannt für die Verwendung von geometrischen Grundformen wie Quader oder rechtwinkelige Körper.

Der „F 51“ besticht durch eine eingeschnittene Sitzfläche. Durch diese gestalterische Herangehensweise wird die würfelige Form zusätzlich akzentuiert. Im Original wurde der Entwurf von einem Rahmen aus Kirschbaumholz umrandet. Die farblich starken Unterschiede der Materialien von dunkel (Rahmen) bis hell (Polsterung) sorgen für einen spannenden Kontrast. Die Form des Gropius-Sessels war unter anderem auch ein gestalterischer Vorreiter für die späteren Freischwinger.

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