© EPA/Andreu Dalmau

Wissen Wissenschaft
05/27/2021

Das bleibt von Stephen Hawking

Das Büro des berühmten britischen Astrophysikers kommt ins Londoner Science Museum.

Woran denken Sie, wenn Sie Stephen Hawking hören? An seinen Rollstuhl? Seinen Sprachcomputer? Gemeinsam mit seiner Büroausstattung und persönlichen Gegenstände geht beides an das Science Museum in der britischen Hauptstadt. Einige ausgewählte Stücke sollen dort schon ab 2022 ausgestellt werden.

Die britische Regierung hat ein Abkommen mit der Universitätsbibliothek und dem Londoner Science Museum geschlossen, um das Archiv und die gesamte Büroausstattung des weltbekannten Wissenschaftlers für die Nachwelt zu erhalten. Hawkings Archiv, das aus 10.000 Seiten an wissenschaftlichen und persönlichen Aufzeichnungen besteht, bleibt der Einigung zufolge an der Universität Cambridge.

Hawkings Kinder Lucy, Tim und Robert begrüßten die Einigung. „Wir sind sehr erfreut, dass diese beiden bedeutenden Institutionen das Lebenswerk unseres Vater für zukünftige Generationen erhalten und sein Vermächtnis einem größtmöglichen Publikum zugänglich machen werden.“ Ihr Vater habe immer fest an einen freien Zugang zur Wissenschaft für alle Menschen geglaubt.

Tochter Lucy übergibt den berühmten Rollstuhl

Ein Brief, den Hawking als Kind schrieb

Eine seiner vielen Auszeichnungen

Der Astrophysiker - diesmal gemalt und nicht fotografiert

Auch Alltägliches wird zu sehen sein, hier Hawkings Brille

Universum-Erklärer

Hawking, der unter der Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) litt, war im März 2018 im Alter von 76 Jahren gestorben. Einem breiten Publikum wurde er durch seinen 1988 erschienenen Bestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“ bekannt, in dem er einem nicht-wissenschaftlichen Publikum die Natur des Universums erklärte.

Hawking saß die meiste Zeit seines Lebens im Rollstuhl und war auf einen Sprachcomputer angewiesen. Sein Archiv enthält neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten und einer Erstausgabe von „Eine kurze Geschichte der Zeit“ auch persönliche Aufzeichnungen aus den Jahren 1944 bis 2018, darunter Briefe an US-Präsidenten und Wissenschafterkollegen sowie Manuskripte seiner Film- und Fernsehauftritte wie in der Kultserie „Die Simpsons“.

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