Ein Code zur Verknüpfung von Registerdaten
Zusammenfassung
- Registerdaten entstehen für administrative Prozesse, ihre Verknüpfung für die Forschung ist bisher aber sehr zeitaufwendig.
- Im vom WWTF geförderten Projekt entwickelt Monika Mühlböck mit Nadia Steiber einen flexiblen Code, der Daten aus verschiedenen Registern über mehrere Jahre hinweg verbindet.
- Ziel ist es, Forscher*innen bessere Einblicke in die Entwicklung von Haushalten zu ermöglichen und den Zugang zu Registerdaten für gesellschaftlich relevante Fragen zu verbessern.
Registerdaten werden nicht für die Forschung, sondern für administrative Prozesse produziert. „Für die Wissenschafter*innen bedeutet es einen großen Zeitaufwand, Daten, die aus unterschiedlichen Quellen kommen, miteinander zu verknüpfen“, sagt Dr. Monika Mühlböck vom Institut für Höhere Studien (IHS).
Ihr Ziel ist es, das zu verändern. In ihrem vom WWTF geförderten Projekt erarbeitet sie gemeinsam mit Nadia Steiber von der Uni Wien einen Code, der Daten zwischen unterschiedlichen Registern und über mehrere Jahre hinweg so verknüpft, dass Forscher*innen Informationen zur Entwicklung von Haushalten erhalten. „Wichtig dabei ist, dass der Code flexibel bleibt, sodass ihn jeder auf seine Forschungsfrage adaptieren kann“, so Mühlböck.
Für Monika Mühlböck ist der Zugang zu allen Registerdaten ein Muss für die Wissenschaft: „Etwa im Gesundheitsbereich, der gesellschaftlich sehr relevant ist, können so wichtige Fragen beantwortet werden.“
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