Die bereit sind, viel Geld für hochwertige Kleidung und Kosmetika auszugeben. Die mehrmals pro Woche in einem Nobel-Fitnessclub ihre Körper perfektionieren. Die später heiraten und Kinder kriegen und ein ordentliches Budget für optische Grob- und Feinarbeit zur Verfügung haben.

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Schräg
02/23/2015

Gaga-Fitnesstrend aus USA: Männer, die Muttermilch trinken

In einschlägigen Fitness-Foren geistert Muttermilch als neuester Muskelbooster herum.

Muttermilch - besser als Anabolika,wirksamer als Eiweißdrinks. Die Idee dahinter: Die Wirkstoffe, die aus Mutters Busen kommen, sollen das Muskelwachstum fördern und, logo, besonders natürlich sein. Zuletzt berichtete der amerikanische Sender ABC 7 Chicago über Bodybuilder, die auf diese Art und Weise Muckies zulegen wollen. Ihr Hauptargument: Diese Form der Nahrung sei gesünder als jede Pille und bekömmlicher. In New York hypt der Trend unter Fitnessjüngern angeblich schon – man kauft etwa bei OnlyTheBreast.com einem „Muttermilch-Online-Handel“, bei dem Frauen ihre Milch verscheppern. Im New York Magazine erzählt ein Mann, warum er das tut.

Naturwunder

Zweifellos ist Muttermilch ein „Naturwunder“, aber eben für Neugeborene und Babys gemacht. Dazu der Faktencheck – das alles steckt in Muttermilch. Zu einem hohen Prozentsatz besteht sie aus Wasser, aber enthält trotzdem alles, was ein Mensch – also ein Baby – zum Gedeihen braucht: Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Hormone und natürlich Abwehrzellen. Zentraler Energielieferant sind Fette – speziell abgestimmt auf das Bedürfnis der rasch wachsenden kleinen Menschen und daher auch optimal verdaulich und resorbierbar. Natürlich hängt die „Güte“ der Milch vom Ernährungsstatus der Mutter ab – je gesünder sie lebt, desto gehaltvoller und gesünder ist auch die Muttermilch. Im Vergleich zu Ersatzmilch, aber auch zu Kuhmilch enthält sie zahlreiche Stoffe, die in künstlicher Säuglingsnahrung nicht enthalten sind.

Ca. 98 Prozent des in Muttermilch enthaltenen Fetts sind Triglyceride, sie ist reich an Cholesterin. Beide Substanzen sind wichtige Bausteine, die das Wachstum – speziell das Hirnwachstum – der Babys ermöglichen. Weiters drin: mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Fettgehalt der Milch ist abhängig von der Tageszeit und – wie bereits erwähnt – von der Ernährung der Mutter. Zum Eiweiß: Da sind vor allem zwei Eiweiß“sorten“ relevant – Kasein und Molkeneiweiß. Beide gibt’s auch in Kuhmilch, aber in einem anderen Aufteilungsverhältnis. Im Eiweiß stecken lebenswichtige Aminosäuren. Laktose ist das wichtigste Kohlehydrat von Muttermilch - üppig enthalten in der so genannten reifen Muttermilch, die ab der 14. Stillwoche fließt.

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