Wissen und Gesundheit
22.06.2017

Jungmathematiker bieten im Sommer Kurse für Schüler an

Die Initiative "Mathematik macht Freu(n)de" will Schülern die Angst vor dem Fach nehmen. Oberstufenschüler können sich bis 9. Juli noch anmelden.

Sommerkurse. Mathematik hat ein schlechtes Image – auch weil sich so viele in der Schule mit dem Fach schwer tun. Michael Eichmair, jüngster Professor an der Uni Wien, hat es sich neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit zum Ziel gesetzt, daran etwas zu ändern. In einem ersten Schritt hat er das Projekt "Mathematik macht Freu(n)de" ins Leben gerufen.

Die Idee: Angehende, engagierte Lehramtsstudenten bieten im Rahmen von Studienclubs Schülern ihre Unterstützung an und üben so für ihren späteren Beruf. Die Mathematik-Coaches werden dabei intensiv von Eichmairs Team begleitet. Wer im Schuljahr 2017/’18 mindestens in der 9. Schulstufe ist, kann Ende August in fünftägigen Intensiv-Studienclubs das Wichtigste aus dem Vorjahr wiederholen und festigen. Eichmairs Wunsch: "Die Angst vor der Mathematik soll der Freude am Fach weichen." Die Kurse finden in Baden und in Wien statt.

Gearbeitet wird in Kleingruppen: Die Coaches wollen die Schüler dort abholen, wo sie die größten Schwierigkeiten haben. "Der Unkostenbeitrag von 100 Euro geht vollständig an die Studierenden", erläutert Eichmair.

Begabtenförderung

Dem Mathematiker liegt auch die Förderung besonders interessierter Schüler am Herzen. Deshalb organisiert er mit Kollegen ab Herbst Kurse, die auf die Mathematik-Olympiade vorbereiten. Dabei legt er Wert darauf, dass die Schüler Uniluft schnuppern und eine Vorstellung vom wissenschaftlichen Betrieb bekommen.

Die Anmeldung für die Intensiv-Studienclubs ist bis zum 9. Juli über diese Homepage möglich. Da finden Sie auch nähere Informationen über Ort und Zeit der Seminare. Das Projekt " Mathematik macht Freu(n)de" ist eine Kooperation der Universität Wien und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.